PaidTime: Taucha kompakt führt Bezahlsystem ein

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Am 12. November 2014 startete Taucha kompakt als alternatives News-Angebot für die Parthestadt Taucha. Das Ziel war, qualitativ hochwertigen Journalismus zu bieten. Einen anderen Blick auf Geschichten, ohne jeder News hinterher zu jagen. Bislang gelang dies aus meiner Sicht ganz gut – auch wenn einige Geschichten aus Zeitgründen liegen gelassen werden mussten, manches besser hätte laufen können.

Wie so viele Betreiber von Stadtteil-Blogs, zu denen ich Taucha kompakt auch zähle, stellte ich mir in den vergangenen Wochen die Frage: Wie geht das weiter? Bleibt das Ganze ein Liebhaber-Projekt nebenbei? Oder gehen wir den Schritt in die Professionalisierung? Ich habe mich für letzteres entschieden. Nicht, weil ich jetzt wider Erwarten die goldene Kuh im Online-Journalismus gefunden habe. Sondern, weil ein Aufgeben einfach nicht in Frage kommt. Dafür sind die Resonanz auf meine Geschichten und die Erwartungshaltung bei meinen Lesern einfach zu groß.

Allerdings: Der Zeiteinsatz muss bezahlt werden. Bislang knappste ich die nötige Zeit (und damit auch Geld) für Taucha kompakt von laufenden Projekten ab. Auf lange Sicht lässt sich damit aber kein ernsthaftes Nachrichtenmagazin im Internet betreiben.

Zahlt nur die Zeit, die Ihr braucht

Darum habe ich mich für einen Test entschieden: Ab sofort setze ich das Bezahlsystem PaidTime ein. Halt, nicht gleich weglaufen – ich erkläre es Euch: Täglich bekommt Ihr von mir auf Taucha kompakt 15 Minuten (mit Adblocker nur 10 Minuten) Lesezeit geschenkt. Das sollte genügen, um neue Artikel zu lesen oder kurz im Archiv zu stöbern. Wer darüber hinaus mehr lesen möchte – worüber ich mich freuen würde – der legt sich einen Account bei PaidTime zu. Jeder neue Nutzer erhält 20 Minuten Bonuszeit geschenkt. Danach entscheidet Ihr Euch einfach für eines der Zeitpakete:

Hier noch ein Erklär-Video:

Testet das Angebot gern und teilt mir Eure Erfahrungen mit. Gern per Mail an info@taucha-kompakt.de. Das Ganze ist ein Test und kann durchaus auch wieder offline gehen, wenn es nix bringt.

Ausbau des journalistischen Angebotes

Ganz klar: Ich erwarte jetzt keine Einnahmen in Rekordhöhe. Aber vielleicht sichert mir PaidTime ein kleines „Grundrauschen“, das es ermöglicht, die aufgewendete Zeit für die Recherche und das Schreiben neuer Artikel ein wenig zu kompensieren.

Gleichzeitig möchte ich die Wirtschaft Tauchas ermuntern, in Taucha kompakt zu investieren. Bunte Blinke-Banner lehne ich größtenteils ab. Aber gesponserte Rubriken und andere Sonderwerbeformate, Advertorials und einiges mehr kann ich mir gut vorstellen. Über eine Kontaktaufnahme freue ich mich. Im Gegenzug werde ich aber selbst auf Gewerbetreibende, Ladenbesitzer etc. zukommen.

Beides – PaidTime und eventuelle Werbeeinnahmen sichern den Ausbau des journalistischen Angebotes. Ich würde mich freuen, wenn das klappt.

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Seit 2001 arbeitet Daniel Große als freier Journalist. Er fühlt sich in vielen Themengebieten zu Hause. Lokales, Immobilienthemen, Ratgeber- und Verbrauchernachrichten, Medien und Netzwelt sind seine bevorzugten Gebiete. Daniel Große ist Herausgeber von Taucha kompakt.
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