Am 24. September wird ein neuer Bundestag gewählt. Jeder Wahlberechtigte hat zwei Stimmen. Mit der Erststimme wird der Direktkandidat aus dem Wahlkreis gewählt, mit der Zweitstimme entscheiden Wähler, welche Partei wie viele Sitze im Bundestag bekommt. Taucha kompakt stellt in einer Serie die Direktkandidaten im Wahlkreis 151 (Nordsachsen) und ihre Positionen vor.

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Heute: Detlev Spangenberg (AfD). Der 73-Jährige wurde in Chemnitz geboren und lebt in Radebeul.

Was sind Ihrer Meinung nach die größten Probleme in Nordsachsen?

Infrastruktur, Verkehrsproblematik (z.B. B87), fehlende Auszubildende, ÖPNV, Lehrer in den Schulen

Und was muss speziell in Taucha angepackt werden? Wie wollen Sie sich dafür einsetzen?

Umsetzung der Umgehungsstraße B87 in kürzester Zeit

Wie stehen Sie zu folgenden Thesen

Rentensystem: Alle sollen einzahlen, auch Selbstständige, Beamte und Politiker

Ja. Das ist eine Variante, wird aber nur dann funktionieren, wenn die sogenannten „rentenfremden Leistungen“ komplett aus der Rente verschwinden. Diese Leistungen müssen aus der Steuer bezahlt werden.

Um Schulabschlüsse vergleichbar zu machen, soll es in Deutschland einheitliche Prüfungen und Lehrpläne an den Schulen geben.

Ja. Das ist unsere klare Forderung.

Die Videoüberwachung muss ausgebaut werden.

Nein. Ursachen bekämpfen ist wichtiger als an den Symptomen zu kurieren, das heißt: kein Kriminalitäts-Import durch unkontrollierte Einreise.

Wir brauchen eine Impfpflicht für Kinder.

Ja.

Kitas sollen grundsätzlich kostenfrei sein.

Ja.

Haushaltsüberschüsse sollen überwiegend zum Abbau von Staatsschulden verwendet werden.

Nein. Es muss ausgewogen sein, wir wollen nicht nur die jetzige Generation für den Schuldenabbau verantwortlich machen.

Deutschland muss die Europäische Union weiter stärken und den Euro als Währung behalten.

Unklare Formulierung. Ja, die EU muss gestärkt werden. Nein, der Euro soll nicht beibehalten werden.

Der kontrollierte Verkauf von Cannabis soll generell erlaubt sein.

Nein. Drogen sind immer schädlich, zusätzlich muss eine ständige Aufklärung in den Schulen dazu erfolgen.

Der Gottesbezug im Grundgesetz soll bestehen bleiben.

Ja.

Die Vorratsdatenspeicherung soll abgeschafft werden.

Ja.

Privatpersonen soll es verboten sein, ihre Daten und ihre Kommunikation so zu verschlüsseln, dass Sicherheitsbehörden hierauf keinen Zugriff haben.

Nein.

Plattformbetreiber (z.B. Facebook) sollen mehr in die Pflicht genommen werden, gegen Hasskommentare aktiv vorzugehen.

Ja.

Plattformbetreiber (z.B. Facebook) sollen mehr in die Pflicht genommen werden, gegen Fake-News aktiv vorzugehen.

Ja.

Wir brauchen ein Ministerium für Digitales.

Nein.

Vielen Dank!

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Veröffentlicht am 14. September 2017 um 15:20 Uhr.
Letzte Bearbeitung: 14. September 2017 um 15:20 Uhr.

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