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Fußwegsanierung in Taucha ist gestartet

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Wie seitens des Bürgermeisters Tobias Meier kürzlich angekündigt und vom Stadtrat am 13. September genehmigt, startete in Taucha nun die Sanierung des Fußweges zwischen Südstraße und Freiligrathstraße. Das Leipziger Unternehmen LKM Bau ist hier derzeit damit beschäftigt, die alten Gehwegplatten zu entfernen, den Untergrund neu aufzubauen, neue Bordsteine zu setzen und schließlich neue Gehwegplatten zu legen.

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Warum nun gerade dieser Fußweg entlang der wenig bewohnten und teils baufälligen Häuser an der Leipziger Straße saniert wird, erklärt Tauchas Bauamtsleiterin Barbara Stein damit, dass dies der „Hauptweg zur Straßenbahnendstelle“ wäre. Was ein wenig verwundert, gibt es doch in deutlich kürzerer Entfernung die Haltestelle Freiligrathstraße. Und selbst, wer von dort zum Bahnhof will, läuft wohl eher durch die Heinrich-Heine-Straße und über den Lindnerplatz als vorn neben der Straßenbahn und lauten Hauptstraße.

Die Bewohner dieser beiden Häuser können sich bald über einen neuen Fußweg freuen.

Aber die Maßnahme stehe auch im Zusammenhang mit den geplanten Bauarbeiten der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB), so Stein. Die LVB wollen im nächsten Jahr an der Einmündung Südstraße eine Ampelanlage aufstellen, die Zusammenstöße zwischen Autos und Bahnen an diesem Unfallschwerpunkt verhindern soll.

Die Fußwegsanierung ist Teil eines Gesamtpaketes, das in die Infrastruktur Tauchas fließt. Insgesamt sind dafür mehr als 135.000 Euro vorgesehen, von denen die Stadt Taucha 13.500 selbst tragen muss. Der Rest kommt aus dem Straßensofortprogramm des Freistaates Sachsen. Mit dem Geld werden unter anderem auch Investitionen in Straßen unternommen: So werden in Pönitz die Straße „Zur S-Bahn“, in Seegeritz die Hauptstraße von Pönitzer Weg bis Ortsausgang sowie im Stadtgebiet Tauchas die Heinrich-Heine-Straße und die Friedrich-Engels-Straße von Karl-Marx-Straße bis zur Ferdinand-Lasalle-Straße mit einer Oberflächenbehandlung erneuert.

(1 mal heute gelesen)
Veröffentlicht am 21. September 2018 um 12:23 Uhr.
Letzte Bearbeitung: 21. September 2018 um 14:41 Uhr.


4 Kommentare

  1. Scheinbar ist aber kein Geld übrig um die verbeulten und verbogenen Schutzzäune zur Gleisanlage auszurichten. Man lässt sie so schief und krumm wie sie sind und betoniert sie so ein. Super Planung!

  2. Danke für das Foto mit der zugehörigen Bildunterschrift. So habe ich den Morgenkaffee mit einem Lachen genießen können.
    Vlt. Findet sich ja ein Investor für die Sanierung der Gebäude, so dass der schöne Fußweg nachhaltig Sinn ergibt?

  3. Ich find das alles sehr merkwürdig. Wie im Artikel schon richtig erkannt wurde: „Und selbst, wer von dort zum Bahnhof will, läuft wohl eher durch die Heinrich-Heine-Straße und über den Lindnerplatz als vorn neben der Straßenbahn und lauten Hauptstraße“.
    Sieht man sich nun mal die Heinrich-Heine-Straße und andere, wohlgemerkt sehr stark frequentierte Fußwege und Straßen in der Umgebung an stellt man nur eines fest: Eine Trümmerlandschaft. Die Fußwege der Lindnerstraße zum Beispiel sind ein Grauen. Entweder sind die alten Platten lose, bewegen sich während man auf ihnen läuft, man stolpert über sie weil sie in jede Himmelsrichtung herraustehen oder man läuft in Löcher rein, weil die Gehwegplatten komplett fehlen. Über das hässliche Kopfsteinpflaster, was ja wohl zur nächsten Umbauphase zwecks Sanierung für die Umleitung der B87, auch noch erhalten werden soll, brauchen wir gar nicht erst zu reden……Die Auto´s und Busse fahren Slalom, damit sie nicht durch Schlaglöcher fahren müssen, die das komplette Auto verschwinden lassen könnten oder damit der Beifahrer während des nächsten Schlagloches nicht bei Tempo 30 aus dem Auto geschleudert werden würde. Wofür dann das ganze Pflaster erhalten, wenn es die nächsten 5 bis 10 Jahre eh wieder absackt?
    Lustigerweise wurden hier auch Ende letzten Jahres erst die Bushaltestelle behindertengerecht umgebaut. Was nützt das bitte wenn genau diese Zielgruppe gar nicht erst zur Bushaltestelle kommt, weil überall Kopfsteinpflaster und kaputte Fußwege sind?
    Hier wird ein Problem seit Jahren, wenn nicht sogar seit Jahrzehnten ignoriert. Und sonst wird fleißig gebaut…… Überall da wo es keiner braucht ^^ Sogar die Kanaldeckel und Schächte wurden hier noch eher ausgetauscht, als das mal die Fußwege saniert werden. Taucha rennt von einer Großbaustelle zur nächsten aber so etwas einfaches wie ein Fußweg auf dem man sich mal nicht die Ohren bricht bekommt keiner mehr hin.
    In der Hoffnung geschrieben das es mal die richtigen Leute lesen ;)
    MfG

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