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Halten, Hupen, Fahren: Schrankendefekt an Graßdorfer Straße

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Das will man als Autofahrer nicht erleben: Die Schranke ist geöffnet, aber dennoch ist ein Zug im Begriff, den Bahnübergang zu durchfahren. So geschehen gestern Nachmittag am Bahnübergang in der Graßdorfer Straße. Wie die LVZ am Donnerstag berichtet, bestand allerdings zu keiner Zeit wirkliche Gefahr, denn die Zugführer waren über den Defekt informiert, stoppten vor dem Übergang und fuhren dann entsprechend langsam weiter.

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Die Pressestelle der Deutschen Bahn (DB) bestätigte heute auf Anfrage von Taucha kompakt, dass es von 14:01 Uhr bis 15:42 Uhr Uhr zu Störungen an der Schrankenanlage kam. Die genaue Ursache werde noch ermittelt. Ersten Erkenntnissen zufolge käme eine Unregelmäßigkeit in der technischen
Beeinflussung der Schranke durch ein Baufahrzeug in Frage, teilte die DB mit.

Halten, Hupen, Fahren

Die Störungen an der Schranke erhalten die Zugführer laut DB einen Befehl, vor dem Bahnübergang anzuhalten, ein Warnsignal zu geben und erst dann weiterzufahren, wenn die Fahrzeuge zum Halten gekommen sind. Gestern klappte dies laut LVZ reibungslos. Per Blickkontakt verständigten sich Zugführer und Autofahrer, dann konnte unter anderem die S-Bahn S4 durchfahren. Betroffen waren in der Zeit der Störung acht S-Bahnen, zwei Regionalexpresszüge und ein Güterzug.

Der Defekt erinnert an Zeiten vor der Neugestaltung des Bahnübergangs im Frühjahr 2010. Auch damals kam es vor, dass Züge durch den geöffneten Bahnübergang fuhren. Bei einem solch modern ausgestatteten Übergang wie er jetzt an der Graßdorfer Straße existiert, erwartet man einen derartigen Defekt eher nicht. Die Bahn arbeite nun weiter an der endgültigen Aufklärung der Ursache.

Veröffentlicht am 5. April 2018 um 20:25 Uhr.
Letzte Bearbeitung: 26. März 2019 um 10:37 Uhr.

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