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Weltkriegsbombe an Sommerfelder Straße gefunden – Update: Die Bombe wurde gesprengt

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An der Sommerfelder Straße in Taucha ist heute eine Weltkriegsbombe gefunden worden. Wie Cliff Winkler, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Taucha mitteilte, wurden Polizei und Feuerwehr um 12.22 Uhr informiert, dass sich in dem kleinen Waldstück gegenüber des Reifenhandels ein verdächtiger Gegenstand befinden soll.

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„Der Finder ist ein Mann, der nach eigenem Bekunden Fossiliensucher ist. Nach dem Graben fand er direkt unter der Oberfläche den verdächtigen Gegenstand, den er komplett ausgrub und fotografierte sowie dann im Internet recherchierte“, berichtet Cliff Winkler. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich um eine Phosphorbombe. Sie ist etwa 50 Zentimeter lang und hat 25 Zentimeter Durchmesser.

Foto: Freiwillige Feuerwehr Taucha


„Wir warten jetzt auf den Kampfmittelräumdienst, der schon angekündigt hat, die Bombe vor Ort sprengen zu müssen“, so Winkler weiter. Dazu müsse die Bombe auf das Feld gebracht werden. Eine genaue Uhrzeit dafür gibt es noch nicht, evakuiert werden müsse aber niemand. Sehr wahrscheinlich ist aber eine kurzzeitige Sperrung der Sommerfelder Straße und der Zufahrtswege wie dem Sommerfelder Weg sowie der Kriekauer Straße. Taucha kompakt berichtet dazu weiter.

Auf unserer Facebook-Seite haben wir vorhin dieses Live-Video veröffentlicht:


Update:
Um 16.31 Uhr wurde die Bombe, wie angekündigt, kontrolliert auf dem Feld gesprengt. Sie hatte ein Gewicht von 13,6 Kilogramm (30 lbs) und stammte aus dem zweiten Weltkrieg. Laut Informationen des Kampfmittelräumdienstes war es ein englisches Modell.

Gefunden hat sie Mario Zimmermann. Der 33-Jährige Panitzscher ist Hobby-Mineraliensammler und erforscht unter anderem für das Bunkermuseum Geiseltal bei Halle die nähere Umgebung nach Fliegerabwehrstellungen (Flak). „Hier in dem Wäldchen, wo die Bombe runterging, war eine Flakstellung, eine weitere direkt gegenüber am Ende des Feldes“, sagt er. Dass er bei seinen Forschungen auf eine Bombe trifft, ist nicht ganz so ungewöhnlich – im vergangenen Jahr habe er eine Stabbrandbombe in Panitzsch entdeckt und ebenso wie heute Feuerwehr und Polizei verständigt.

Und so sieht der Rest aus:

Foto: Freiwillige Feuerwehr Taucha

(1 mal heute gelesen)
Veröffentlicht am 3. April 2018 um 15:25 Uhr.
Letzte Bearbeitung: 3. April 2018 um 18:14 Uhr.


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