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Anfliegen: Fliegerclub Taucha startet in die Saison

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Am kommenden Sonntag, den 31. März startet der Fliegerclub Leipzig-Taucha in die Segelflugsaison. Beim traditionellen „Anfliegen“ kann das Hobby Segelflug näher betrachtet werden. Ab 11 Uhr sind Besucher auf dem Flugplatzgelände am Schwarzen Berg willkommen, der Eintritt ist frei.

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„Das lange Warten hat für uns endlich ein Ende, es geht wieder in die Luft“, teilt der Fliegerclub Leipzig-Taucha mit. Bis zum Oktober starten nun jedes Wochenende – sofern es das Wetter erlaubt – per Winde die Segelflieger, um Taucha und die Umgebung aus der Luft zu erkunden. Schnupperflüge sind fast an jedem Tag möglich. „Einfach ab Mittag unangemeldet vorbei kommen“, wirbt der Verein. Geflogen wird in der Regel bis 17 Uhr, im Sommer auch schon mal bis 20 Uhr. Ein Schnupperflug mit dem Segelflieger kostet 25 Euro, ein Flug mit dem Motorflugzeug kostet 75 Euro. Etwas Zeit sollte man mitbringen, da nicht immer sofort ein Flugzeug bereit steht. Interessenten können aber auch direkt mit der Segelflugausbildung beginnen.

Der Fliegerclub Leipzig-Taucha wurde nach der Wende gegründet. Derzeit hat er rund 80 Mitglieder, davon etwa 15 Jugendliche. Ein Schwerpunkt der Vereinsarbeit ist die ehrenamtliche Ausbildung junger Menschen zu Segelflugpiloten. Beginnen kann man die Ausbildung bereits ab 14 Jahren. Man muss mit etwa 500 Euro pro Jahr für Mitgliedsbeitrag, Fluggebühren und so weiter rechnen. Für Schüler und Studenten bietet der Verein günstigere Tarife an. Ist man engagiert, kann man es innerhalb einer Saison bis zum ersten Alleinflug schaffen. Die Ausbildung ist deutlich günstiger als an einer kommerziellen Flugschule, dauert dafür aber länger, da der Verein nur an den Wochenenden fliegt. Nach erfolgreicher Ausbildung erhält man eine Segelfluglizenz und es ist möglich, Überlandflüge zu absolvieren. Strecken von 300 bis 500km im reinen Segelflug sind nicht unüblich.

Im Jahr macht der Verein etwa 1400 Starts und kommt insgesamt auf etwa 750 Flugstunden. Der Verein besitzt neun Segelflugzeuge und einen Motorsegler. Man muss sich also kein eigenes Flugzeug kaufen, um mitmachen zu können. In der Regel wird an der Winde gestartet. Das heißt, man wird durch ein Seil auf etwa 400 Meter Höhe geschleppt. Findet man Thermik, kann man mehrere Stunden in der Luft bleiben. Gibt es keine Thermik, ist man nach 5 Minuten wieder am Boden.

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Veröffentlicht am 29. März 2019 um 11:31 Uhr.
Letzte Bearbeitung: 29. März 2019 um 11:48 Uhr.

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