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Feldbrand in Plösitz vereint Feuerwehren der Region

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Heute Nachmittag gegen 15.20 Uhr wurden diverse Freiwillige Feuerwehren der Region sowie die Feuerwehr Leipzig zu einem Brand in Plösitz gerufen. Auf einer Fläche von etwa 24 Hektar brannte hier ein Feld – ausgelöst wahrscheinlich durch Funkenflug beim Ernten von Getreide.

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Temperaturen von 35 bis 40 Grad Celsius beherrschen seit Tagen die Region. Noch viel heißer wurde es heute auf einem Feld entlang der Tauchaer Straße von Plösitz in Richtung Panitzsch. Hier brannte ein Feld, das insgesamt etwa 24 Hektar groß ist. Mehrere Brandherde – ausgelöst und verbreitet durch Funkenflug – galt es zu löschen. Entsprechend groß war das Aufgebot an Freiwilligen Feuerwehren: Die Kameraden aus Taucha und Merkwitz, Borsdorf und Zweenfurth, Gerichshain, Brandis, Beucha, Polenz, Jesewitz, Eilenburg, Engelsdorf und auch die Berufsfeuerwehr Leipzig waren vor Ort, um die Flammen zu bekämpfen.

Schaden nahm nicht nur das Getreide, sondern auch die Kleingärtner, die auf dem Feldstreifen ihre Parzellen haben. „Ich habe heute Geburtstag, aber so hab ich mir den nicht vorgestellt“, sagte eine Frau. Sie und ihr Mann hätten wegen der Hitze die Geburtstagsfeier abgesagt und sich zum Schlafen in die Laube gelegt. Ein Gartennachbar habe sie dann telefonisch geweckt. „Da waren die Flammen schon hier am Gartenzaun und haben unseren Campingtisch versengt. Nicht auszudenken, wenn die Flammen auf die Laube übergegriffen wären“, sagte die Frau noch sichtlich geschockt.

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Genau dieses Übergreifen haben die Feuerwehren verhindert – bei einem anderen Grundstücksbesitzer ist nun zwar der komplette Zaun weg, aber „immerhin ist nichts weiter zu Schaden gekommen. Nun muss ich mal sehen, wer mir den Zaun ersetzt, ich wollte das Grundstück hier eigentlich verkaufen“, sagte er.

Ob der Brand tatsächlich durch das Ernten des Getreides ausgelöst wurde, steht noch nicht fest – anzunehmen ist es laut Feuerwehr aber. „Ich frage mich, ob das wirklich bei der Hitze sein muss, es ist doch quasi täglich von Feldbränden in den Medien zu lesen. Und dann kommt man bei 40 Grad und knallender Sonne ausgerechnet jetzt auf die Idee, das Feld abzuernten“, so eine Gartenpächterin gegenüber Taucha kompakt.

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Die Glutnester waren recht schnell gelöscht, die Bauern unterstützten mittels ihrer Landmaschinen: sie pflügten den Boden um, so dass den Flammen die Nahrung genommen wurde.

Veröffentlicht am 25. Juli 2019 um 18:01 Uhr.
Letzte Bearbeitung: 29. Juli 2019 um 10:17 Uhr.


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