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Lichtfänger im Parthebad offiziell übergeben

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Seit der Saisoneröffnung steht die Skulptur „Lichtfänger“ bereits im Parthebad. Gestern wurde sie im Beisein der Künstlerin, der Initiatoren und Sponsoren offiziell übergeben.

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Das Wetter hätte nicht besser sein können für ein Kunstwerk, das die Lichtstrahlen einfangen soll. Das merkte auch Holger Schirmbeck, Tauchas ehemaliger Bürgermeister, in seiner kurzen Rede an. Auf seine Initiative fußt die Skulptur, die nun letztlich im Parthebad zu sehen ist. „Es ist ja üblich, dass bei Verabschiedungen Geschenke gemacht werden. Ich hatte vor meinem Ausscheiden aus dem Amt gesagt, dass es mir ein Bedürfnis ist, für die Stadt noch etwas Bleibendes hinterlassen zu wollen. Statt der Geschenke bat ich darum, dass Geld für ein Kunstwerk gesammelt wird“, sagte Schirmbeck am Donnerstagnachmittag. Als Künstlerin hatte er von Anfang an Franziska Möbius im Blick. Sie hatte bereits mit den „Ewig Dürstenden“ auf dem kleinen Schöppenteich im Jahr 2008 ein bleibendes Kunstwerk für Taucha geschaffen.

Rückblick: Lesen Sie hier das Abschieds-Interview mit Holger Schirmbeck aus dem Jahr 2015.

Die einzige Vorgabe für Franziska Möbius seitens Holger Schirmbeck sei gewesen, dass es etwas „freundliches, weltoffenes, buntes“ sein solle. Inspirieren ließ sich Schirmbeck laut eigenen Aussagen von den bunten Bühnen und Dekorationen während des Ancient Trance Festivals. Das Resultat sei sehr gut gelungen. „Natürlich liegt Kunst immer im Auge des Betrachters. Ich finde es aber sehr schön“, lobte der Bürgermeister a.D.

Zwei Entwürfe habe Franziska Möbius vorgelegt, entschieden hätten sich Schirmbeck und die Stadtverwaltung schließlich für den etwas komplizierteren. „Die Skulptur besteht aus Epoxidharz. Das Gießen der einzelnen Elemente und die Farbgebung haben viel Zeit gekostet und ich hoffe, dass die Farben lange halten“, sagte sie. Die Namensgebung für das Objekt habe laut Bürgermeister Tobias Meier in der Stadtverwaltung stattgefunden. „Wir haben eine Umfrage gemacht, bei der es 40 Namensvorschläge gab. Letztlich hat sich der Lichtfänger durchgesetzt“, erklärte Meier.

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Ursprünglich sollte der Lichtfänger im Großen Schöppenteich installiert werden. Schwimmversuche im Parthebad und Untersuchungen des Untergrunds im Schöppenteich hätten aber ergeben, dass die Verankerung nicht sicher möglich sei. Bei Hochwasserstufe 1 hätte die Skulptur aus dem Wasser gemusst – ein Aufwand, der in keinem Verhältnis stünde. Darum wurde im Parthebad ein Standort gesucht und gefunden. „Vielleicht kann ja ringsherum ein kleines Wasserbecken entstehen, damit die lichtbrechende Wirkung noch etwas mehr zur Geltung kommt“, meinte Meier.

Einige der Initiatoren und Sponsoren vor dem Lichtfänger.

Lobend erwähnt wurden die Sponsoren des Kunstwerks. Allein aus der Bürgerschaft seien 1050 Euro zusammengekommen. Der Grüne Ring hat 3000 Euro Zuschuss gewährt, vom Unternehmen HJW + Partner, das die Statik der Skulptur berechnet hat, kamen 2500 Euro. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 15.000 Euro.

Veröffentlicht am 14. Juni 2019 um 12:33 Uhr.
Letzte Bearbeitung: 14. Juni 2019 um 12:33 Uhr.

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