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Offene Gesellschaft im Park am Samstag

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Die Zeit-Tausch-Börse Taucha sowie Tauchaer Bürger beteiligen sich am Samstag am Tag der offenen Gesellschaft, der bundesweit begangen wird und zum neuen Feiertag werden soll.

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Mit dem Hashtag #dafür wirbt die Zeit-Tausch-Börse für den Tag der offenen Gesellschaft am großen Schöppenteich. Ab 15 Uhr sollen am Samstag Freunde, Nachbarn und Fremde eingeladen werden, um mit ihren zu essen, zu debattieren und gemeinsam die Demokratie zu feiern. „Gemeinsam setzen die Bürgerinnen und Bürger in bewegten Zeiten ein überregionales Zeichen #dafür. Für das Engagement der Bürgergesellschaft, für gelebte Offenheit, Gastfreundschaft, Großzügigkeit, Vielfalt und Freiheit“, heißt es in der Einladung.

Bedarf für ein solches Treffen verschiedener Menschen bestünde jedenfalls. „Auch in Taucha finden wir immer häufiger Zeichen der Angst – vor dem Unbekannten, vor dem ‚zu wenig‘.“, so die Initiatoren. Dabei gebe es – auch angesichts der großen Mengen Lebensmittel, die täglich weggeworfen würden – keinen Anlass zur Besorgnis. Eine offene Gesellschaft könne dazu beitragen, Angst und Hass zu verhindern. Allerdings müssten auch genug Menschen dafür eintreten.

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Am Samstag könnte jeder von 15 Uhr bis 20 Uhr nach Belieben Stühle, Tische, Bänke, Decken, Getränke und Essen mitbringen, um in offener Gesellschaft zu reden und zu essen. Auch ein Grill sei vorhanden, so dass jeder sein Grillgut mitbringen könne.

Zur Veranstaltung gibt es auch eine Lesung von Reinhard Müller. Der Autor liest aus seinem Buch „Die Hohen Hundert – Von den Irrlichtern der Macht“, das im Tauchaer Verlag erschien. Tragende Figuren sind ein Kardinal und zwei examinierte Studenten. In der Erkenntnis, dass sich die Welt nicht mehr in geordneten Bahnen befindet, macht sich der Kardinal auf den Weg, der Menschheit vor Augen zu führen, dass der Mensch sich in seinem Bestreben nach Macht und Besitz seiner eigenen Grundlagen beraubt. Es wird nur für den Augenblick gedacht und gehandelt, mit folgenschweren Problemen, die „von denen, die gehen – denjenigen, die kommen, überlassen werden….“ Eine Schraube ohne Ende, ein Teufelskreis mit katastrophalen Folgen. Anhand einiger Thesen wird über die Folgen und Möglichkeiten unseres Gesellschafts- und Wirtschaftssystem diskutiert.

Veröffentlicht am 12. Juni 2019 um 16:49 Uhr.
Letzte Bearbeitung: 13. Juni 2019 um 12:43 Uhr.

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