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Sammlung in Taucha erfolgreich: Hilfsorganisation holt Schulranzen ab

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In dieser Woche bekam Taucha kurzzeitig Besuch von der Hilfsorganisation Global Aid Network (GAiN). Ein Fahrer holte an der Grundschule am Park von Tauchaern gesammelte Schulranzen ab.

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Gesammelt wurden die Schulranzen und Taschen nach den Sommerferien. Wie immer waren die Akteure Schlossverein, die Stadt und die Oberschule Taucha, der Schülerrat des Geschwister Scholl Gymnasiums sowie der Förderverein und der Hort Am Park sehr rührig. Sie alle haben die Werbetrommel gerührt, dass nicht mehr benötigte und gut erhaltene Ranzen nicht weggeworfen, sondern für Hilfsbedürftige gesammelt werden sollten. Am Ende kamen 67 Taschen und Ranzen zusammen, teilweise legten die Spender noch eine Grundausstattung an Schulmaterialien wie Stifte, Blätter und anderes dazu.

„Einen herzlichen Dank nochmals an die Eltern und Kinder, das ist eine großartige Geste“, sagte Elke Christ vom Förderverein der Grundschule Am Park. Nach dem Ende der Sammel-Aktion blieb noch einen Monat Zeit, in dem sich bedürftige Tauchaer hätten melden können, um einen der Ranzen zu bekommen. „Glücklicherweise geht es aber den Bürgern hier sehr gut, es hat sich niemand gemeldet, so dass wir alle gesammelten Taschen an GAiN übergeben konnten“, so Elke Christ.

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Am Mittwoch fuhr ein großer LKW der Hilfsorganisation aus Gießen an der Grundschule Am Park vor. Fahrer Thomas Steffen kam da gerade aus Leipzig vom Verein Nächstenliebe. „Dort habe ich hauptsächlich Kleidung, aber auch kleine Weihnachtspäckchen abgeholt“, berichtete er. In Taucha halfen die Kinder vom Hort Am Park beim Einladen der Ranzen. Elke Christ legte noch einen großen Beutel Kuscheltiere drauf. Die Spenden kamen in ein Zentrallager nach Gießen. Von dort aus verteilt die gemeinnützige Gesellschaft GAiN die Hilfslieferungen nach Lettland, die Ukraine, Estland, Litauen oder Armenien.

„Vor allem in Armenien wird das Nötigste gebraucht. Viele Menschen in Armenien wohnen in solchen Häusern“, so Elke Christ, die auf ein Foto zeigte und weiter erzählte: „In mehr oder weniger einem Raum, Feuerstellen oftmals außerhalb. Auf diesen Feuerstellen außerhalb wird bei 30 Grad plus im Sommer sowie bei 30 Grad minus im Winter gekocht. Straßen und Häuser sehen in vielen Gegenden Armeniens so aus oder schlimmer. Es gibt natürlich auch andere Gebäude und luxuriöse oder moderne Geschäfte z.B in Jerewan. Aber die Hütten am Stadtrand von Jerewan zum Beispiel sehen noch trostloser aus. Die Menschen und ihre Kräfte dadurch natürlich auch“. Im vergangenen Jahr war Elke Christ in Armenien und hat die dortige Armut hautnah erlebt. „Die Geschäfte in den Dörfern sind sehr sparsam bestückt. Die Lebensmittel sind so teuer wie bei uns. Für die armenische Bevölkerung jedoch kaum bezahlbar“, sagt sie.


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Veröffentlicht am 15. Dezember 2019 um 13:20 Uhr.
Letzte Bearbeitung: 15. Dezember 2019 um 13:20 Uhr.


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