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Schmierereien an der Friedhofsmauer

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Gestern vormittag bemerkte ein Spaziergänger Schmierereien an der Friedhofsmauer in der Straße Am Dingstuhl. Er verständigte die Polizei.

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Wie die Pressestelle der Polizeidirektion Leipzig heute mitteilt, handele es sich bei dem rund 150 mal 120 Zentimeter großen Graffiti um ein Motiv mit politischem Hintergrund. Durch den Pfarrer wurde weiter bekannt, dass am Schaltkasten Am Dingstuhl/Dewitzer Straße in Taucha ein weiteres Graffiti mit dem gleichen Wortlaut angebracht wurde. Bei den geführten Ermittlungen vor Ort fanden die Beamten an der Kreuzung Geschwister-Scholl-Straße/Dewitzer Straße noch ein drittes Graffiti an einem Schaltkasten. Eine Anzeigenaufnahme erfolgte. Gleichzeitig wurde die Stadt Taucha am heutigen Tag informiert, um die Schmierereien zu beseitigen.

Mindestens seit Heiligabend befindet sich ebenfalls in der Badergasse erneut ein Schriftzug mit rechtsradikalem Hintergrund. Das Graffiti mit dem Wortlaut „NS-Jetzt“ wurde erst kürzlich mit einem Herz übermalt. Das darunter stehende Wort „töten“ wurde mit einer Blume übermalt. Nun finden sich innerhalb des Herzens wieder die Buchstaben NS, dazu kam noch der Schriftzug „Fuck Antifa“.


Auch finden sich in Taucha weiterhin Aufkleber mit politischen Botschaften, die dem rechten und auch linken Spektrum zuzuordnen sind. In der Stadtratssitzung vom 12. Dezember bezichtigte sich eine Bürgerin selbst der Sachbeschädigung, weil sie derlei Aufkleber an Laternen und Straßenschildern abgekratzt habe. Sie sei dabei von einem Mann angesprochen worden, was sie da tue und sie solle sich wegscheren, sagte die Frau. Nun frage sie sich, ob sie korrekt gehandelt hätte und ob sie das weiterhin tun solle. Die Stadträte äußerten daraufhin mit Klopfen auf den Tisch ihre Meinung und bestätigten damit, dass die Bürgerin moralisch durchaus korrekt gehandelt hätte.

Aufkleber aus dem politisch linken Spektrum, aber auch von rechts, finden sich in Taucha an verschiedenen Stellen.

Auch Bürgermeister Tobias Meier erwähnte, dass die Stadtverwaltung rechtsradikale Parolen im öffentlichen Raum nicht dulde. Ordnungsamtsleiter Jens Rühling erläuterte anschließend, dass er das wohl genau so machen würde. Problematisch sei tatsächlich, dass bei der Entfernung solcher Aufkleber Schäden an Straßenschildern und anderen Einrichtungen entstehen könnten. Wenn dem so sei, handele es sich um Sachbeschädigung – ganz gleich, ob der Aufkleber vorher auch schon illegal angebracht worden sei. Darum sollten solche Aufkleber zuerst der Stadt gemeldet werden, die diese dann sachgerecht entferne.

(1 mal heute gelesen)
Veröffentlicht am 27. Dezember 2019 um 18:39 Uhr.
Letzte Bearbeitung: 27. Dezember 2019 um 18:50 Uhr.


1 Kommentar

  1. WAS NUTZT DAS GESCHREI ALLER, WENN DIE SCHMIEREREIEN NICHT SOFORT ÜBERSTRICHEN WERDEN.
    DIE BAHNUNTERFÜHRUNG IST DAS BESTE BEISPIEL, WO DIESE SINNLOSEN SCHMIEREIEN VIEL ZU LANGE
    ZU SEHEN SIND. MAN MUß SOFORT HANDELN UND SOFORT ENTFERNEN. JE LÄNGER ZU SEHEN, KOMMEN NEUE DAZU. TOLLE BILDER AN DIE WÄNDE VOM GRAFFITIVEREIN IST BILLIGER IM LAUFE DER ZEIT, ALS DAS ENTFERNEN DER HÄSSLICHEN SCHMIEREREIEN. WÄRE AUCH FÜR DEN TROG BESSER…ALS HAKENKREUZE…WIE JÜNGST.

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