Foto: Stadt Taucha

Am kommenden Donnerstag, dem 10. Oktober 2019, findet die mittlerweile 3. Sitzung des neu konstituierten Stadtrates statt. Auf dem Plan stehen diesmal sieben Beschlussvorlagen. Auch findet wieder die Bürgerfragestunde statt, zu der alle Bürger der Stadt Taucha eingeladen sind. Die Sitzung beginnt wie immer 17 Uhr im Ratssaal Erzbischof Wichmann im 2. OG des Rathauses.

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Konkret geht es zuerst um den Vergabebeschluss zum grundhaften Ausbau der Theodor-Körner-Straße. Nach der erfolgten Ausschreibung gaben sieben Unternehmen ihr Gebot ab. Nach vierstufiger Auswertung durch ein Ingenieurbüro steht nun ein Unternehmen fest, dem der Zuschlag erteilt werden soll – genau darüber haben die Stadträte zu befinden.
Die stark sanierungsbedürfte Theodor-Körner-Straße soll zwischen Leipziger und Klebendorfer Straße grundhaft erneuert werden. Inbegriffen ist hier auch die Sanierung der Friedrich-Engels-Straße zwischen Manteuffel- und Theodor-Körner-Straße. Der Freistaat Sachsen fördert die Maßnahme mit 70 Prozent. Der Rest kommt aus Eigenmitteln und muss im Haushaltsplan 2020 entsprechend berücksichtigt werden. Der Baubeginn soll noch Ende diesen Jahres erfolgen.

Außerdem haben die Stadträte über zwei Rückstellungen zu entscheiden. Insgesamt sollen hier Gelder in Höhe von 300.000 Euro zurückgelegt werden, um die neue Kita Kükennest und den Anbau an der Kita St. Moritz ausstatten zu können.

Zudem muss die Kommune eine Software neu beschaffen. Das Programm für den Grundstücksverkehr und Ingenieurtätigkeiten namens Archikart kostet rund 70.000 Euro – inklusive von Installations- und Beratungs- sowie Schulungsleistungen und der Migration von Daten aus dem bislang genutzten Programm GeoVision. Die Lizenz für GeoVision ist aber nur bis Windows 7 gültig und nicht auf Windows 10 lauffähig. Um aktuell zu bleiben und die IT-Sicherheit zu gewährleisten sei der Umstieg auf Windows 10 und Archikart nötig. Außerdem sei Archikart mit einem bereits verwendeten Kassenprogramm kompatibel. Über die entsprechende Mittelbereitstellung muss der Stadtrat entscheiden.

Als weiterer Tagesordnungspunkt steht der Bebauungsplan Nr. 60 „An der Schäferei“ an. Für das kleinere Wohngebiet seien nun alle rechtlich notwendigen Schritte vollzogen, so dass mit dem Satzungsbeschluss das Verfahren abgeschlossen werden könne.

Außerdem wird für den künftigen Schulcampus auf den Friedrich-Ebert-Wiesen über die Billigung und Auslegung des Entwurfs des Bebauungsplanes Nr. 58a abgestimmt. Vom 12. November bis 16. Dezember soll dieser Entwurf öffentlich ausliegen. Außerdem erfolgt in diesem Zeitraum auch die Beteiligung aller Behörden.

Als letzte Beschlüsse stehen zwei Grundstücksverkäufe an private Bauherren im neuen Wohngebiet An der Mühle in Merkwitz auf der Tagesordnung.

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Veröffentlicht am 8. Oktober 2019 um 12:23 Uhr.
Letzte Bearbeitung: 8. Oktober 2019 um 12:28 Uhr.

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