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Kreuzungsausbau B87 / Portitzer Straße: Baubeginn wohl erst im Herbst

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Foto: Nick Liebold
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Bislang hieß es aus der Stadtverwaltung Taucha immer, der Bau würde im März beginnen. Nun sieht aber alles danach aus, als wenn der Knoten B87 / Portitzer Straße erst ab Herbst angefasst wird.

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Das nächste Mega-Bauprojekt in Taucha kommt nun doch nicht so schnell, wie es einst schien. Ursprünglich war von verschiedenen Seiten der Stadtverwaltung immer wieder zu hören, die Bauarbeiten an der B87 / Portitzer Straße würden im März beginnen. Zuletzt im Zuge der ursprünglichen Entscheidung, die Baustellenampel an der Graßdorfer Straße noch stehen zu lassen.

Mittlerweile heißt es aus dem Bauamt, der Termin März sei schon längst vom Tisch gewesen. Bauamtsleiter Helge Zacharias erklärt auch, warum. „Das Planungsgebiet wurde erweitert. Wir gehen auf der Portitzer Straße bis an den Trog heran und beziehen dadurch auch die Kreuzung Portitzer / Lindnerstraße inklusive Wendeschleife der Straßenbahn mit ein“, sagt er. Derzeit sei das Ingenieurbüro Martin dabei, die Genehmigungsunterlagen fertig zu stellen. Ziel sei es, diese bis 28. Februar beim Landesamt für Straßenbau und Verkehr (LASUV) abzugeben. Das LASUV treffe dann die Entscheidung, ob die Pläne einer „kleinen oder großen Prüfung“ unterzogen werden, so Zacharias. „Große Prüfung“ würde ein Planfeststellungsverfahren bedeuten – was deutlich mehr Zeit in Anspruch nähme.

Durch die Erweiterung des Plangebietes seien nun auch die Planungen bei den Leipziger Wasserwerken umfangreicher geworden. Leitungshöhen und Gefälle könnten erst bestimmt werden, wenn klar sei, wie die Straßenhöhen ausfallen. Glücklicherweise seien beide Planer aber im gleichen Büro tätig, so dass hier ein Austausch auf kurzem Wege hergestellt sei.


Bereits seit 2018 plant die Stadt Taucha gemeinsam mit den Wasserwerken das technologische und zeitliche Vorgehen dieser Maßnahme. Entscheidend für die Planungen sei es auch gewesen, dass das LASUV die Kosten des Straßenbaus übernimmt. Diese Bestätigung der Kostenübernahme sei recht spät erfolgt, was ebenfalls den zeitlichen Aufschub erkläre. „Nach heutigem Stand der Dinge halten wir für die Arbeiten der Leipziger Wasserwerke die Ausschreibung für Mitte des Jahres und den Baustart für Herbst für realistisch“, so Pressesprecherin Katja Gläß.

Konkret wollen die Leipziger Wasserwerke die trinkwasser- und abwasserseitige Infrastruktur für rund 1,2 Millionen Euro erneuern. Die Arbeiten werden voraussichtlich ein Jahr Bauzeit beanspruchen. Die Stadt Taucha will für 800.000 den Straßenbau übernehmen. Zwei Drittel werden gefördert, ein Drittel muss die Stadt tragen.

Der spätere Baustart an diesem verkehrsreichen Knoten bedeutet für die Tauchaer wohl erst mal: aufatmen. Und auch Bauamtsleiter Helge Zacharias meint: „Priorität haben die Planungen. Diese müssen exakt sein, damit dann die Bauausführung ohne Zwischenfälle über die Bühne gehen kann.“

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Veröffentlicht am 20. Januar 2020 um 20:50 Uhr.
Letzte Bearbeitung: 20. Januar 2020 um 20:52 Uhr.


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Seit 2001 arbeitet Daniel Große als freier Journalist. Er fühlt sich in vielen Themengebieten zu Hause. Lokales, Immobilienthemen, Ratgeber- und Verbrauchernachrichten, Medien und Netzwelt sind seine bevorzugten Gebiete. Daniel Große ist Herausgeber von Taucha kompakt.
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