Das Tauchaer Rathaus. Foto: Nick Liebold

Lediglich sechs Tagesordnungspunkte und nur drei Beschlüsse stehen auf der Tagesordnung zur 6. Sitzung des Stadtrates am morgigen Donnerstag.

Wie immer findet die Stadtratssitzung im Ratssaal Erzbischof Wichmann statt. Ab 17 Uhr kommen hier die Stadträte zusammen. Nach der Protokollkontrolle gibt es wieder die Bürgerfragestunde. Hier können Tauchaer Bürger an die Stadtverwaltung Fragen richten, die unmittelbar mit Taucha zu tun haben.

Anzeige
Die Berichterstattung aus dem Stadtrat wird ermöglicht durch:

Sachverständigenbüro Hintersdorf

Öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Mieten und Pachten. Sachverständiger für Wertermittlung, Baukostenplanung und Grundstückswerte. Jetzt mehr erfahren



Als erster Beschluss steht die Ehrung einer „Verdienstvollen Bürgerin der Stadt Taucha“ auf dem Plan. Der Stadtrat hat abzustimmen, ob die vorgeschlagene Bürgerin, deren Name vorher noch nicht genannt werden soll, sich durch vorbildliches Verhalten für die Stadt Taucha verdient gemacht habe. Dies dürfte nur eine Formalie sein.

Bebauungsplan Max-Liebermann-Straße

Als Tagesordnungspunkt 4 steht der Auslegungs- und Billigungsbeschluss zum Bebauungsplan Nr. 8a/A an. Hierbei handelt es sich um die geplante Wohnbebauung an der Max-Liebermann-Straße. Der Stadtrat hatte im April 2019 den Weg frei gemacht für das kleine Wohngebiet, das nun zwischen Sommerfelder- und Max-Liebermann-Straße entstehen soll. Der Stadtrat soll nun über die öffentliche Auslegung des Entwurfs des Bebauungsplanes beschließen. Stimmen die Stadträte zu, liegt dieser Entwurf vom 12. Februar bis zum 16. März zur Einsichtnahme durch Bürger aus, ebenso erfolgt zeitgleich die Beteiligung der Behörden.

Digitalpakt: Planungsbüro nötig

Die letzte Beschlussvorlage bezieht sich dann auf den Digitalpakt. Die Stadt Taucha plant, die drei kommunalen Schulen (Grundschule Am Park, Regenbogenschule und Oberschule Taucha) mit digitaler Ausstattung nachzurüsten. Im Rahmen des Förderprogramms Digitale Schulen – kurz „Digitalpakt“ genannt – besteht die Möglichkeit auf eine 100-prozentige Förderung über eine Summe von knapp 504.000 Euro für die digitale Ausstattung. Die notwendigen Fördermittelanträge müssen bis Ende Juni 2020 mit einer Kostenschätzung und einem medienpädagogischen Konzept je Schule eingereicht werden. Um diese Leistungen entsprechend zu erbringen, muss mit einem Planungsbüro zusammengearbeitet werden.
Im Dezember 2019 erfolgte darum ein Miniwettbewerb unter Nutzung des Planerpools, den die Stadt Taucha gebildet hatte. Lediglich ein Planungsbüro beteiligte sich daran: das Büro S&P Sahlmann aus Leipzig. Es dürfte daher morgen der Auftrag an dieses Büro erteilt werden.

Umgesetzt werden die Leistungen in den einzelnen Schulen nach Fördermittelzusage dann wie folgt: In der Grundschule Am Park von 2020 bis 2021, in der Oberschule von 2021 bis 2022 und in der Regenbogenschule von 2022 bis 2023. Ob es zu einer Fördermittelzusage für die geplante dritte Grundschule und damit zu einer Umsetzung in den Jahren 2023 bis 2024 kommen kann, steht noch nicht fest. Hierüber müsse das Sächsische Innenministerium noch befinden.
Das Geschwister-Scholl-Gymnasium ist hier übrigens nicht inbegriffen, weil dies der Trägerschaft des Landkreises untersteht.

(1 mal heute gelesen)
Veröffentlicht am 15. Januar 2020 um 10:39 Uhr.
Letzte Bearbeitung: 15. Januar 2020 um 10:39 Uhr.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here