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Malteser in Taucha wollen Jugendgruppe aufbauen

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Die Malteser in Taucha: Einheitsführer Malte Reinwald, Jugendgruppenleiterin Jacqueline Paulick, ehrenamtlicher Mitarbeiter Stephan Hetzger und Daniela Heisler, stellvertretende Jugendgruppenleiterin.

Der Malteser Hilfsdienst e.V. will in Taucha eine Jugendgruppe aufbauen. Unter dem Motto „Sei ein Held und habe Spaß dabei!“ könnten Interessierte erlernen, wie Erste Hilfe funktioniert. Der Start ist für den Sommer vorgesehen.

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In der Corona-Krise fängt die Berichterstattung über Termine und Vorhaben meist mit „Eigentlich“ an. Auch beim aktuellen Vorhaben der Malteser in Taucha ist das so. Denn eigentlich wollte der gemeinnützige Verein am 25. April mit seiner Jugendgruppe starten. Das Virus machte der sozialen Organisation aber einen Strich durch die Rechnung. „Wir wollen nun nach dem Ende der Sommerferien starten, das ist nach aktuellen Stand realistisch“, sagt Jacqueline Paulick. Die 20-Jährige wird dann die Malteser Jugend leiten. Ein mal pro Woche könnten dann Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 27 Jahren hier die Erste Hilfe lernen. „Es dreht sich nicht alles ums Verbände anlegen, aber natürlich ist das ein Schwerpunkt. Die Kinder sollen an die Erste Hilfe herangeführt werden. Letztlich wird es ein bunter Mix aus Spiel und Spaß“, erklärt Paulick. Die Jugendgruppe der Malteser wolle das Gegenstück zur Jugendfeuerwehr werden. „Es geht für die Teilnehmer um Zusammenhalt, neue Erfahrungen zu sammeln und natürlich um Nachwuchgewinnung für uns“, ergänzt Daniela Heisler, stellvertretende Leiterin der Malteser Jugend. Geplant seien auch gemeinsame Ausflüge, Ferienfreizeiten, Wettkämpfe und die Zusammenarbeit mit anderen Jugendorganisationen. Laut Eigendarstellung auf der Website spielt bei den Maltesern als kirchliche Organisation aber auch der katholische Glauben eine Rolle. Dieser solle gelebt und erlebt werden sowie durch gemeinsame Gottesdienste, Feste oder Dienst am nächsten einen sichtbaren Ausdruck finden.

Ein Ziel der Malteser in Taucha sei es auch, den Schulsanitätsdienst in der Stadt zu etablieren. Dabei kommen die ehrenamtlichen Mitarbeiter in die Schulen und führen in einer AG Kinder und Jugendliche an die Erste Hilfe heran. In Engelsdorf werde dies bereits an einer Grundschule praktiziert – mit großem Interesse und gutem Erfolg. Natürlich kostet so eine Jugendarbeit auch Geld. Spenden seien daher immer gern gesehen – auch als Sachspenden. „Wir benötigen ständig abgelaufenes Verbandsmaterial, mit dem wir hier üben können“, sagt Daniela Heisler.


Mit der Malteser Jugend betritt die Hilfsorganisation in Nordsachsen Neuland: Bislang gab es hier keine Jugendgruppe. Fünf Mädchen und Jungen hätten schon ihr Interesse bekundet, sagen die Verantwortlichen. Wer teilnehmen möchte, meldet sich bei Jacqueline Paulick per E-Mail unter jacqueline.paulick@malteser.org.

Die Einsatzfahrzeuge des Malteser Hilfsdienst in Taucha.

Die Malteser sind in Taucha in der Jubischstraße in einer Halle hinter der Jubisch-Sporthalle stationiert. Hier befindet sich seit einer Neuausschreibung des Landkreises Nordsachsen im Juli 2019 der Katastrophenschutzzug 2. „Mit unserem Einsatzführungsfahrzeug rücken wir in ganz Nordsachsen aus, um bei Unfällen über fünf Personen, Bombenfunden, Hochwasser oder anderen Katastrophenfällen zu helfen“, so Einsatzführer Malte Reinwald. Auch in Verbindung mit den örtlichen Feuerwehren oder dem THW werde gearbeitet.

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(1 mal heute gelesen)
Veröffentlicht am 22. April 2020 um 11:38 Uhr.
Letzte Bearbeitung: 22. April 2020 um 11:38 Uhr.


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