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Regenbogenschule: Insgesamt sieben Kinder positiv auf Corona getestet

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Archivfoto

Nachdem am gestrigen Tage rund 450 Schüler, Lehrer und weitere Beschäftigte der Regenbogenschule auf Corona getestet worden, steht heute bereits das Ergebnis fest: Insgesamt sind sieben Kinder positiv.

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Das Gesundheitsamt des Landkreises Nordsachsen hat heute aus der Landesuntersuchungsanstalt in Dresden die Laborergebnisse bekommen. Demnach gebe es sechs weitere Positivbefunde innerhalb der vierten Klasse, aus dem das erste positiv getestete Mädchen stammt. Diese Zahl beinhaltet auch ein Kind, das bereits am Montag unabhängig von dem gestrigen Test getestet wurde, weil es Symptome zeigte und am Dienstag bereits den Positivbefund erhalten hat. Insgesamt sind also sieben Schüler der betroffenen vierten Klasse positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Keines der gestern getesteten Kinder hätte Symptome, teilt das Landratsamt mit. Alle anderen sind negativ, das trifft auch auf Lehrer und andere Beschäftigte zu.

Transparenzhinweis: In einer ersten Version dieses Textes war von acht Positivfällen die Rede. Das Landratsamt Nordsachsen wies heute darauf hin, dass das Kind, das bereits Montag getestet wurde, in der gestern veröffentlichten Zahl enthalten war. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen. Zudem gab es redaktionelle Änderungen, was die Symptome der Kinder angeht: Keines der am Dienstag getesteten Kinder hatte bis zum Mittwoch Symptome.

Die unmittelbaren Kontaktpersonen im familiären Umfeld der neu ermittelten sechs Positivfälle müssen nun gleichfalls in vierzehntägige Quarantäne und werden getestet. Das Gesundheitsamt kontaktiert täglich alle Quarantänefälle und erkundigt sich nach deren Befinden – in Nordsachsen sind das derzeit rund 300 Personen, so die Pressestelle des Landratsamtes.

Mit dem gestern stattgefundenen Test war Schulleiterin Kathrin Theil-Schultze zufrieden, wie sie sagt. „Das war gut organisiert. An drei verschiedenen Stellen im Haus wurden die Schüler und Beschäftigten getestet. Es gab keine Berührung der Klassen untereinander“, teilt sie mit. Allerdings hätte es auch einige wenige gegeben, die sich geweigert haben, den Test durchführen zu lassen. „Zwingen kann man da niemanden. Es sei denn, er ist direkte Kontaktperson der zuerst als positiv getesteten Person. Dann wird der Test nach Infektionsschutzgesetz angeordnet“, so Thomas Seidler, Sprecher des Landratsamtes Nordsachsen.

An einen regulären Unterricht sei in der Regenbogenschule aktuell nicht zu denken. „Glücklicherweise haben wir nun erst mal die Herbstferien ab Freitag. Bis dahin fahren wir ein täglich wechselndes System aus Homeschooling und Präsenzunterricht mit den dritten und vierten Klassen“, erklärt die Schulleiterin. Die ersten und zweiten Klassen haben Unterricht in der Schule, allerdings auch mit einem Sonder-Stundenplan, weil insgesamt vier Lehrkräfte in Quarantäne sind. Eine Notbetreuung für die Kinder der dritten und vierten Klassen, die nicht im Homeschooling lernen können, sei eingerichtet und werde auch genutzt.

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(47 mal heute gelesen)
Veröffentlicht am 14. Oktober 2020 um 14:58 Uhr.
Letzte Bearbeitung: 15. Oktober 2020 um 14:04 Uhr.


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Daniel Große ist Herausgeber von Taucha kompakt. Er arbeitet seit 2001 als freier Journalist und berichtet hier zu allen Themen, die Taucha bewegen. Infrastruktur, Blaulicht-Meldungen, Veranstaltungen, Neues aus dem Rathaus und vieles mehr veröffentlicht er hier. Schnell, kompakt und verständlich.
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