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Tauchaer gefragt: Deutsche Glasfaser will Breitband-Lücken schließen

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Foto: Deutsche Glasfaser / Martin Wissen

Viele Teile Tauchas sind gut bis sehr gut angebunden, was das Internet angeht. Es gibt allerdings auch Stellen, an denen bislang nur sehr langsame Geschwindigkeiten verfügbar sind. Hier baut die Deutsche Telekom derzeit das Netz aus. Allerdings: Wer mindestens 30 Mbit/s anliegen hat, geht leer aus. Hier will nun der Anbieter Deutsche Glasfaser helfen und kostenfreie Hausanschlüsse herstellen. Dazu beginnt am 9. Januar eine Haushaltsbefragung.

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Schnelles Internet ist heute wichtiger denn je. Nicht nur, um ungestört im Netz zu surfen oder den Streaming-Serienmarathon zu starten. Gerade die Corona-Pandemie mit Homeschooling, Homeoffice und Videokonferenzen hat gezeigt, dass die Verfügbarkeit von schnellen Verbindungen essentiell ist. Und Unternehmen machen die Entscheidung, ob sie sich ansiedeln, nicht selten auch von der Verfügbarkeit des Internets abhängig.

Im Stadtgebiet Tauchas sowie in einigen Ortsteilen ist die Deutsche Telekom derzeit dabei, den Breitband-Ausbau voranzutreiben und die Haushalte kostenlos ans schnelle Internet anzuschließen. Allerdings nur für die Haushalte, die eine Geschwindigkeit von 30 Mbit/s haben. Wer kurz über dieser Grenze liegt, die bei weitem nicht mehr zeitgemäß und für viele Familien und Unternehmen nicht praktikabel ist, muss den Hausanschluss selbst bezahlen. Diese Förderkriterien wurden vom Bund und der EU festgelegt. Eine nächste Förderrunde sei laut Norman Bachmann, Ansprechpartner für den Breitband-Ausbau im Tauchaer Rathaus, erst für Jahr 2025 angekündigt.

Nun könnten die noch unterversorgten Gebiete in Dewitz, Taucha-Süd, Plösitz und Sehlis innerhalb weniger Monate schnelles Internet bekommen: Das Unternehmen Deutsche Glasfaser hat einen Kooperationsvertrag mit der Stadt Taucha geschlossen. Deutsche Glasfaser ist ein so genanntes FTTH-Unternehmen. FTTH steht für „fibre to the home“ – also Glasfaser bis ins Haus. Die Firma aus Borken in Nordrhein-Westfalen plant, baut und betreibt hauptsächlich anbieteroffene Glasfaser-Direktanschlüsse für Privathaushalte und Unternehmen – als deutscher Marktführer in diesem Segment.

Hier gibt es eine Übersichtskarte der Ausbaugebiete.

Am 9. Januar startet Deutsche Glasfaser eine Haushaltsbefragung. Bis zum 12. April haben die Bürger dann Zeit, sich für einen kostenfreien Hausanschluss zu entscheiden und einen Vertrag für einen der vier Tarife abzuschließen. Voraussetzung für den Ausbau ist eine Beteiligungsquote von 40 Prozent. Dann wird das Netz ohne zusätzliche Anschlusskosten für den Hausanschluss für die Bewohner und Kosten für die Kommune gebaut. Taucha wäre dann die dritte Kommune im Landkreis Nordsachsen. Zuvor sind schon Bad Düben und Rackwitz diesen Weg gegangen.

Die angebotenen Bandbreiten für Privatkunden reichen von aktuell 300 Mbit/s bis 1.000 Mbit/s. Für Geschäftskunden gibt es die symmetrischen Bandbreiten sogar bis hin zu 10 Gigabit pro Sekunde – die technische Kapazität der puren Glasfaser reicht gar bis ins Terabit-Spektrum. Da Deutsche Glasfaser jedes Gebäude separat an den Hauptverteiler anschließt, steht unabhängig von der Nutzungsintensität der Nachbarn permanent die maximale Geschwindigkeit zur Verfügung.

Bürgermeister Tobias Meier freut sich über die Kooperation und hofft, dass die Bürger diese Entwicklung annehmen. „Schließlich ist Glasfaser die zukunftssicherste Technologie in Sachen Telekommunikation derzeit“, sagt er.

Virtuelle Bürgerinfo

Deutsche Glasfaser will über das Vorhaben am 12. Januar 2021 um 19.00 Uhr bei einem virtuellen Vortrag über das Vorhaben informieren. Hier werden die Technologie, der Ausbau und die Tarife erklärt. Darüber hinaus können im Anschluss offene Fragen geklärt werden. Die Online-Konferenz ist über diesen Zoom-Link zu erreichen.

Infostand auf dem Markt

Zusätzlich gibt es im zwölfwöchigen Befragungszeitraum (9. Januar bis 12. April) jeweils Mittwochs zu den gewohnten Marktzeiten ein Servicemobil. Auch hier könne man sich informieren, Anträge Abgeben und den aktuellen Stand der Haushaltsbefragung erfahren.

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(1 mal heute gelesen)
Veröffentlicht am 22. Dezember 2020 um 18:59 Uhr.
Letzte Bearbeitung: 22. Dezember 2020 um 20:07 Uhr.


1 Kommentar

  1. Wir, Nachbarn von Taucha, haben leider gar keine guten Erfahrungen mit der Deutschen Glasfaser. Sie versprechen bei Vertragsabschluss alles und halten am Ende wenig. Wir sollen jetzt sogar doppelt zahlen, weil sie nicht rechtzeitig unseren vorherigen Anbieter gekündigt haben. Selbst wenn Mitarbeiter der Glasfaser selbst die Verträge ausfüllen, heißt es nachher – nicht alle nötigen Angaben gemacht. Weder der Service noch letztlich die Qualität der Leitung überzeugen. Wir erreichen nie die versprochenen Werte. Viel Ärger für wenig Leistung. Finger weg!

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