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Unruhige Silvesternacht für Tauchaer Feuerwehr-Kameraden

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Foto: Freiwillige Feuerwehr Taucha
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Während die ganze Stadt ins neue Jahr feierte, sorgten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Taucha an mehreren Einsatzorten dafür, dass nichts schlimmeres passiert.

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Gegen 0.20 Uhr wurde die Feuerwehr in Neubauerndorf-Ost gebraucht. „Dort brannten ein Holzstapel und ein Baumstumpf. Insgesamt etwa 30 Quadratmeter“, sagt Jörg Schmidt, stellvertretender Stadtwehrleiter. Mit zwei Fahrzeugen fuhren die Tauchaer Kameraden zum Einsatzort. Dort wurden sie von zwei Tanklöschfahrzeugen aus Jesewitz und Eilenburg unterstützt. Gegen 2 Uhr war dieser Einsatz erledigt.

Zwischendurch fuhr ein Fahrzeug aber an den Auenweg. Dort brannte ein alter, hohler Baumstumpf. Die Kameraden aus Merkwitz waren dort ebenfalls mit einem Fahrzeug im Einsatz.

Danach ging es für die Feuerwehr an den Lindnerplatz. „Dort brannten Rester von Pyrotechnik, die auf einem größeren Stapel aufgeschichtet waren. Weil sich daneben eine Hecke befindet, wurden wir zum Löschen gerufen“, so Jörg Schmidt.


Im weiteren Verlauf der Nacht wurde die Drehleiter aus Taucha noch zur Unterstützung nach Jesewitz gerufen. Dort brannten am Kindergarten „Mäuseland“ Mülltonnen und Holz. Der Brand hatte sich teilweise auch auf den Dachbereich ausgebreitet. Im Kindergarten gebe es durch das Löschwasser nun wohl einen Wasserschaden. Ob die Kinder morgen dort wieder betreut werden können, stand heute Mittag noch nicht fest.

Gegen 7.30 Uhr waren die 13 im Einsatz befindlichen Kameraden aus Taucha und Merkwitz wieder in den Gerätehäusern. „Von der Einsatzanzahl her war das auf jeden Fall eine eher untypische Silvesternacht. In den Vorjahren hatten wir nur vereinzelt brennende Papiertonnen. Wir hoffen nun natürlich, dass es jetzt vorerst ruhig bleibt und wünschen allen Tauchaern ein gesundes neues Jahr.“

Ansonsten blieb es in Taucha in der Silvester- und Neujahrsnacht ruhig. Bürgermeister Tobias Meier zeigte sich gegenüber Taucha kompakt nur erschrocken über den vielen Müll, der vielerorts liegen blieb. „Es wäre schön, wenn die Bürger hier selbst aktiv werden könnten. Wir werden das mit dem Bauhof nicht in Gänze schaffen. Im Sinne eines sauberen Tauchas sollte jeder seine Reste wieder einsammeln, sonst sieht es wochenlang schlimm aus in unserer Stadt.“

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Veröffentlicht am 1. Januar 2020 um 13:15 Uhr.
Letzte Bearbeitung: 14. Januar 2020 um 18:19 Uhr.


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