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Vulkanmonster statt politischer Parolen

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Illegales Graffiti und politische Parolen jedweden Lagers sind in Taucha immer wieder ein Problem und inzwischen allgegenwärtig. Umso mehr fällt es darum auf, wenn eine solche „Wall of Shame“ irgendwann verschwindet und stattdessen professionell gestaltet wird.

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Am Eingang der Straße „An der Parthe“ direkt gegenüber der Grundschule am Park befand sich bislang so eine Wand, an der sich rechte und linke Parolen sowie allgemeines Gekritzel abwechselten. Grundstücksbesitzer Jürgen Kolbig, der seine Garage hinter eben jener Wand hat, war das Geschmiere schon lange leid. Wie gut, dass kürzlich Domenico Giordano bei ihm klingelte. der 38-Jährige wohnt eigentlich in Hannover, war aber bei Freunden in Taucha zu Gast. „Ich bin Hobbykünstler und spreche immer mal wieder Grundstücksbesitzer an, ob ich deren Wände gestalten darf“, sagt Giordano, der bei Volkswagen angestellt ist und seinen persönlichen Ausgleich in der Kunst sucht.

Jürgen Kolbig musste nicht lange überzeugt werden. „Ich habe ihm freie Hand gegeben. Wichtig war mir, dass die Parolen verschwinden und die Wand nun hoffentlich verschont wird“, so der Tauchaer. Hobbykünstler Domenico entschied sich für eine Darstellung seines Künstlernamens „Phyk“, der in Schnörkelschrift an die Wand gesprüht wurde. Eingebettet ist der Schriftzug in eine Vulkanlandschaft mit einem Monster. Selbiges passt nun auf, dass die Wand nicht wieder illegalem Graffiti zum Opfer fällt.

Wer den Hannoveraner bei seiner Arbeit beobachten will, der hat einige Male im Jahr an der Sommerfelder Straße 102a gute Chancen. Hier darf er eine Mauer sozusagen dauerhaft gestalten. „Ich bin öfter in Taucha, verändere die Motive an der Wand immer wieder, überstreiche meine eigenen Werke und schaffe etwas Neues. Zum Üben und Ausprobieren“, sagt Domenico Giordano.

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Veröffentlicht am 9. Juni 2020 um 14:54 Uhr.
Letzte Bearbeitung: 9. Juni 2020 um 15:47 Uhr.


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