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Jagdpächter verärgert über Wintersport auf Feldern

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Das Winterwetter mit großen Schneemengen und zuletzt auch viel Sonnenschein lockte vor allem am Wochenende viele Tauchaer auf die Felder. Mit Langlaufski oder gar Snowboards ging es auf die Felder in der Umgebung. Dort ließen sich viele von Allrad-Fahrzeugen über die verschneite Landschaft ziehen. Allerdings: Sehr zum Leid des Rehwilds, sagt ein Tauchaer Jagdpächter.

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„Natürlich kann ich den Drang nach Bewegung im sonst eher nicht verschneiten Flachland verstehen. Dann muss man aber auf den Wegen bleiben“, sagt Uwe Rößler. Er ist Jagdpächter und sorgt sich um die Tiere in seinem Gebiet unweit des Schwarzen Bergs. „Durch die Aktionen auf den Feldern wird das Rehwild aufgeschreckt. Das ist aber gar nicht zum Flüchten ausgelegt. Vor allem nicht im Winter, wo es eigentlich Energie spart. Die Folge ist, dass es einfach tot umfällt oder – wie leider mehrfach geschehen – auf die Straße rennt und dort überfahren wird“, klagt der 54-Jährige.

Er bittet darum eindringlich, dass Wintersportler auf den Wegen bleiben, um das Rehwild nicht aufzuschrecken. Auch Rückzugsorte wie das dichte Gehölz sollten gemieden werden.

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(1 mal heute gelesen)
Veröffentlicht am 16. Februar 2021 um 10:09 Uhr.
Letzte Bearbeitung: 16. Februar 2021 um 10:09 Uhr.


1 Kommentar

  1. Sicherlich hat hier der Jagdpächter recht. Jedoch gebe ich zu bedenken, dass seit Jahrzehnten systematisch sogar eingetragene Feldwege überackert werden. Das Feldwege für erholungssuchenden Menschen und Wildtiere (meist sind Feldwege von Hecken gesäumt und bitten Deckung) eine wichtige Rolle spielen wird an den entscheidenen Stellen leider zu wenig bedacht. Somit bleiben riesige Felder für aufgescheuchtes Wild eine Marathonstrecke.

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