Am Montagabend kam es erneut zu mehreren Protesten und Ansammlungen gegen die Corona-Schutzmaßnahmen im Leipziger Stadtgebiet und den Landkreisen, teilt die Polizei mit. Auch in Taucha gab es eine „Ansammlung“ von Personen, woraufhin einige von ihnen kontrolliert wurden.

Gegen 18.30 Uhr gestern Abend wurde bekannt, dass eine Gruppe von Personen zwischen Schlossstraße und Marktplatz unterwegs sei. Wie die Pressestelle der Polizeidirektion Leipzig heute auf Anfrage mitteilt, seien es rund 80 Personen gewesen, die sich teils in Gruppen durch das Stadtzentrum bewegten. Ein Versammlungsantrag lag nicht vor, so Polizeisprecherin Dorothea Benndorf. „Die Teilnehmer wurden durch die Polizei per Lautsprecherdurchsage auf die aktuell gültigen Regelungen der Corona-Notfallverordnung hingewiesen. Nicht alle beachteten dies und so kam es zu drei Identitätsfeststellungen sowie Ordnungswidrigkeitsanzeigen“, so Benndorf.

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Die Gruppe löste sich während des Polizeieinsatzes in verschiedene Gruppen auf. Transparente oder anderes Material führten die Teilnehmer des Spaziergangs nicht bei sich, so dass der Grund für die Zusammenkunft nicht ganz klar wurde.

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Veröffentlicht am 14. Dezember 2021 um 12:41 Uhr.
Letzte Bearbeitung: 14. Dezember 2021 um 12:41 Uhr.

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Daniel Große ist Herausgeber von Taucha kompakt. Er arbeitet seit 2001 als freier Journalist und berichtet hier zu allen Themen, die Taucha bewegen. Infrastruktur, Blaulicht-Meldungen, Veranstaltungen, Neues aus dem Rathaus und vieles mehr veröffentlicht er hier. Schnell, kompakt und verständlich.
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16 Kommentare

  1. Eine traurige Entwicklung in Taucha und im gesamten Land.
    Täglich sterben Menschen an Corona, kämpfen auf Intensivstationen um ihr Leben und IMPFGEGNER gehen gegen die Coronamaßnahmen auf die Straße.
    Denen scheint ein Menschenleben…egal welchem Alter…
    nichts wert zu sein. Kinder in der Schule haben Corona nur weil sich die Eltern weigern, sich und die Kinder impfen lassen. Den Kindern gegenüber kommt dies einer Körperverletzung gleich. Der Rest der Klasse muß in Quarantäne und diese wiederum gefährden ihre gesamte Familie. Wer trägt die Verantwortung, wenn dadurch einer aus diesen Familien …Großeltern…an Corona stirbt?
    Erfolgt dann eine Anzeige an den Verursacher wegen wissentlicher Körperverletzung mit tödlichem Ausgang?
    Wäre eine rechtliche Frage an die obersten Richter.

  2. Frau Jantke hat recht. Sie spricht mir aus dem Herzen. Angesichts der Leichenberge in Folge des Massensterbens durch Corona und der unzähligen schwer an Corona erkrankten Kinder ist das wirklich eine traurige Entwicklung, wenn diese gewissenlosen, egoistischen „Impfgegner“ Tauchas Straßen unsicher machen. Man sollte sie alle wegsperren, ehe es zu wissentlichen Körperverletzungen mit tödlichem Ausgang kommt.

    • Liebe(r) M. Wustmann, Sie schwindeln aber auch, daß sich die Balken biegen. Empfehle Ihnen den Faktencheck des MDR vom 30.10.2021, der besagt, daß schwere Verläufe bei Kindern SEHR SELTEN sind. Und mit der Parole „Wegsperren“ haben Sie sich als ernstzunehmende Diskutantin selbst disqualifiziert.

      • Hallo Tim K., das war natürlich nur satirisch gemeint. Tut mit leid, dass das so verstanden wurde. Der Spruch von Hendrik M. Broder trifft bei Mitbürgern wie Frau Jantke sehr treffend zu. Diese Mitbürger laufen wie die Schafe sehenden Auges in eine Diktatur. Das könnte ein böses Erwachen geben. Das gab es bereits in unserer Geschichte.

    • Hallo Frau/Herr Wustmann..Satire ist bei den vielen Todesfällen durch Corona und für jene, welche auf den
      Intensivstationen beatmet werden…um ihr Leben kämpfen…respektlos.
      Eine politische Ferndiagnose über eine für Sie fremde Person zeigt eine gewisse Überheblichkeit an.
      Kommen Sie gesund durch die Pandemie.

  3. Hallo Frau Jantke, hier ein guter Spruch, lesen Sie mal: „Wenn Ihr Euch fragt, wie das damals passieren konnte: Weil sie damals so waren wie Ihr heute seid.“ (Hendrik M. Broder – Deutsch-jüdischer Journalist)

    • Ein kritischer Schriftsteller, welcher in vielen Dingen den Finger in die Wunde legt.
      Doch geht man zurück bis in die Steinzeit, hatte
      * Einer* schon damals seine Anhänger um sich geschart.. dies hat sich bis HEUTE nicht geändert und geht bis in die höchsten Kreise. Da spielt der Bildungsgrad keine Rolle, man rennt *IHM* hinterher. Heute heißt das Zauberwort:..Impfen–NEIN…Demonstrieren–WIR KOMMEN..,das Wort: Grundrecht wird gedehnt, wie man es braucht.
      Dabei kommen die Worte…Leben erhalten..Leben schützen, nicht zur Geltung. Lernen aus der Menschheitsgeschichte – egal welche geschichtliche Epoche…wohl Fehlanzeige.

  4. Hallo zusammen,

    ich kann in dem Beitrag nichts dazu finden, dass es sich bei den Spaziergängern um Impfgegner handelt. Es sollen Protestierende gegen die aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen gewesen sein. Das ist ein großer Unterschied.
    Bitte genau lesen und verstehen und nicht sinnfrei verallgemeinern.

    Schönen Abend noch

    – Geboostert, trotzdem nicht mit allen Corona-Schutzmaßnahmen einverstanden –

    • Wer demonstriert gegen die Corona Schutzmaßnahmen, kaum die Geimpften.
      Ein Geimpfter hat..denk ich.. großes Verständnis für diese Schutzmaßnahmen, damit das Virus nicht noch mehr Menschen ansteckt.
      Es kann nicht sein, daß Eltern aus Protest….sich und ihre Kinder.. nicht impfen lassen.
      Wer gegen die Maßnahmen auf die Straße geht…egal ob geimpft oder ungeimpft…handelt unverantwortlich. Hier geht es um unser aller höchstes Gut ..unser Leben.
      Jede Regierung auf diesem Planet such nach Regelungen und Maßnahmen…um Menschenleben zu retten, auch wenn dem Volk vieles davon nicht gefällt. Doch genau das Volk sollte dazu beitragen…Corona zu stoppen.

      • Liebe Frau Jantke, „Es kann nicht sein, daß…“ war das Lieblingsvokabular der Pateioberen in der DDR, wenn ihnen irgendetwas nicht paßte und dieses „eliminiert“ werden sollte. Doch, in der Demokratie kann manches sein, auch mir persönlich paßt manches nicht.

        Die Aussage „Wer gegen die Maßnahmen auf die Straße geht…handelt unverantwortlich.“ zeugt von einem äußerst krudem Demokratieverständnis. Es ist das gute Recht der Bürger, für oder gegen etwas auf die Straße zu gehen. Im Gegenteil: Schon mal darüber nachgedacht, daß die sächsische Regelung „Versammlung max. 10 Personen und ortsfest“ einem faktischen Versammlungsverbot gleichkommt? Aber gut, Nomen est Omen: Notverordnung, das sagt bereits alles. Ausnahmezustand, alle Normalität wird außer Kraft gesetzt. Leider wird das das OVG in Bautzen immer windelweicher, und läßt den Politikern fast alles durchgehen. Da lobe ich mir das OVG in Niedersachsen: 2G im Handel ist unangemessen! Genauso ist es. Und den daraufhin seitens der Landesregierung angedrohten FFP2-Maskenzwang würden auch die meisten Menschen in Sachsen in Kauf nehmen, wenn sie dann Einkaufen dürften.

        Erschreckend ist für mich die Rigidität der sächsischen Maßnahmen. Die Bedeutung und Stärkung von Kunst und Kultur ist nur eine Worthülse, der stationäre Handel wird schwer geschädigt, und dann wundert man sich über Proteste? Lebensfremd.

  5. Auf dieses intolerante Niveau mit diesem Schwarz-Weiß-Denken begebe ich mich nicht und wünsche noch ein schönes Leben.

    – Geboostert, trotzdem nicht mit allen Corona-Schutzmaßnahmen einverstanden –

  6. Frau Jantke, wer mit einem Finger auf andere zeigt, zeigt mit 3 Fingern auf sich selbst. Probieren sie gern mal aus und denken sie mal darüber nach, wie sie blindlings über Menschen urteilen.

    • Wer in der Krankenpflege arbeitet…kennt wohl den Verlauf von Corona, .sowie die Einstellung zur Corona Impfung und deren Maßnahmen.
      Dies hat mit…
      INTOLERANT und auf sich selbst zeigen
      nichts zu tun.(Getroffene Bellen )
      Bitte keine Wortschlammschlacht, denn das ist bei der Anzahl an .. Corona ..Verstorbenen unangemesen.

      • Hallo Frau Jantke,

        wenn die Rechtschreibung und die Grammatik … so leiden, sollte man lieber keine Kommentare … mehr verfassen. ;-)

        Gruß

        • Wichtig scheinen manch Anonymen hier die Rechtschreibung und Grammatik, Grundrechte und Demokratie.
          CORONA fragt nicht danach und Sie verschwenden keinen Gedanken daran, wenn Sie auf der Intensivstation liegen
          und um Ihr Leben kämpfen.
          Deshalb– bleiben Sie gesund.

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