Sie platzierten die Hülse mit wichtigen Zeitdokumenten im Grundstein der neuen Sporthalle: Landrat Kai Emanuel, Bürgermeister Tobias Meier, Oberschul-Leiterin Kathrin Beer, sowie Kathrin Theil-Schultze, Leiterin der benachbarten Regenbogenschule (v.r.)

Taucha bekommt eine neue Sporthalle. Genauer gesagt: Die Oberschule Taucha. Die neue Zweifeldsporthalle können künftig aber auch Vereine nutzen. Generell profitiert die ganze Stadt. Heute war Grundsteinlegung.

Anzeige

Jetzt 5 Prozent Rabatt sichern!
Gutscheincode: tauchakompakt



Tagespflege Pittiplatsch und seine Freunde:
Liebevolle, individuelle Betreuung.
Jetzt Platz für Ihr Kind anfragen!


Tagespflege Taucha

Körbisbau Bauunternehmen:
Mauerwerk und Dach - alles vom Fach.




„Taucha baut bei gutem und bei schlechtem Wetter. Und Taucha baut auch in diesen Zeiten, in denen alles teurer wird. Aber wir machen immer das Beste aus einer misslichen Situation, mit viel Mut und Kreativität“, so begann Bürgermeister Tobias Meier heute seine kurze Rede zur Grundsteinlegung. Er spielte damit natürlich auf die zu erwartenden Kostensteigerungen auch beim Bau der neuen Sporthalle mit Mensa an. Mit 5,5 Millionen Euro Kosten rechnete man anfangs – aktuell liege die Budgethochrechnung bei 8 Millionen Euro. „Alles mit einem dicken Fragezeichen“, so Meier. Nur wenig tröstlich sind da die 3,1 Millionen Euro Fördermittel, die aus dem Impuls-Programm „Sachsen startet durch“ kommen.

Nötig sei die neue Sporthalle allemal: Taucha wächst weiter, in unserer Stadt leben viele Kinder und Jugendliche und „es sollen noch mehr werden“, sagte Tobias Meier. Die Schulsporthalle mit Mensa ist nicht nur für die Oberschule da, sondern auch für die Kinder der benachbarten Regenbogenschule. Zudem steht sie künftig dem Vereinssport zur Verfügung. So sorgt die Halle für eine deutliche Verbesserung der derzeit angespannten Situation im sportlichen Bereich.

Bürgermeister Meier hatte noch diverse Zahlen und Fakten mit: Anfang 2021 wurde mit dem Abriss des Hofgebäudes begonnen, danach folgte recht schnell der Aushub der Baugrube. „Dann war gefühlt lange Stillstand. Schulleiterin Kathrin Beer fragte immer wieder nach, wann und wie es weiter geht und wir mussten sie vertrösten. Die Bauantragstellung hatte sich verzögert, die Baugenehmigung kam lange nicht, weil das Landratsamt mit Coronabewältigung zu tun hatte“, sagte Tobias Meier in Richtung des nordsächsischen Landrats Kai Emanuel, der auch bei der Grundsteinlegung anwesend war. Anfang November 2021 wurde dann der Kran gestellt, als erstes sichtbares Zeichen, dass es nun endlich losgeht.

Die eigentliche Sporthalle wird 45 Meter lang und 25 Meter breit, hat also 1125 Quadratmeter Grundfläche. Das gesamte Gebäude ist 55 Meter lang und 35 Meter breit. Diese knapp 2000 Quadratmeter verdichtete Fläche wird zum Teil durch ein so genanntes Retentionsdach, das begrünt wird, ausgeglichen (Taucha kompakt berichtete exklusiv). Auf dem Sozialtrakt der Halle soll es einen Pausenhof für drei Schulklassen geben. Erschlossen werden die oberen Etagen über einen Lift. Beheizt wird die Halle durch ein Blockheizkraftwerk, das neben Wärme auch Strom erzeugt. Der Fertigstellungstermin sei aktuell für Frühjahr 2023 geplant, so der Bürgermeister. Birgit Pfaender-Plewe aus dem Fachbereich Bauwesen im Rathaus schätzt eher auf „frühen Sommer“.

In die Hülse, die als eigentlicher Akt der Grundsteinlegung im Fundament versenkt wurde, befinden sich die Baugenehmigung, Geld in Scheinen und Münzen, ein Plakat und der Kalender zu „Kleine Stadt – großes Herz„, Stadtratsbeschlüsse, die Fördermittelbestätigung, eine aktuelle Zeitung, ein 0-Euro-Schein und alle bislang erschienenen Presseartikel zum Bau der Sporthalle. Auch Artikel von Taucha kompakt verschwanden so in der Röhre, die über ein Plastikrohr ins Fundament verabschiedet wurde. Zudem legte Schulleiterin Kathrin Beer noch „Osti“ dazu, das Schulmaskottchen in Gestalt eines Mini-Löwen.

Der Bau der Sporthalle ging indes weiter – während des kleinen Festakts mit Stadträten, Mitarbeitern aus dem Rathaus (auch ehemaligen wie die ex-Fachbereichsleiterin Barbara Stein) sowie Pressevertretern wurde fleißig an einer Schalung gebaut. Und kurz nach der „Störung“ durch die Gäste drehte sich der Kran, um einen LKW zu entladen, der Stahl brachte.

Anzeige
(1 mal heute gelesen)
Veröffentlicht am 5. April 2022 um 19:49 Uhr.
Letzte Bearbeitung: 6. April 2022 um 14:51 Uhr.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here