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Die Digitalisierung und der damit verbundene Einsatz verschiedener digitaler Technologien gehört mittlerweile für die meisten zum Alltag. Dabei wollen viele die Digitalisierung mitgestalten. Der bisher erfolgreichste Punkt im Bereich Digital Future ist die Implementierung neuer Systeme und Funktionen im Finanzwesen. Finanzinstitute weltweit stellen sich strategisch, organisatorisch sowie operativ neu auf, um ihren Kunden flexible und komfortable Dienste online anbieten zu können. Mittlerweile bieten Online-Shops eine Reihe dieser Dienste an. Die Digitalisierung bietet also viele Möglichkeiten, hat aber auch Risiken für persönliche Daten im Gepäck. Gerade im E-Commerce sollten Verbraucher deshalb darauf achten, auf sichere Bezahlmethoden zu setzen. Im Folgenden sollen die verschiedenen Zahlungsmöglichkeiten und die Dienstleister, die dahinter stehen, genauer vorgestellt werden.

Barzahlung bei Abholung

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Eine klassische Variante und ein gutes Beispiel, das den E-Commerce mit dem stationären Handel verbindet, ist die Barzahlung bei Abholung. Dies ist auch möglich bei verschiedenen Produkten, die man zwar online kauft, bei der eine Abholung die Barzahlung aber bestehen bleibt. Ein Beispiel ist die callmyApo App von der Löwen-Apotheke Taucha. Mit der App ist es Nutzern möglich, ein Rezept zu fotografieren und der Apotheke über eine verschlüsselte Verbindung zu schicken. Nach Einsendung prüft die jeweilige Stelle, ob das Arzneimittel vorrätig ist und sendet eine Rückantwort an den Kunden.

Die Apotheke in Taucha schafft durch diese Funktion eine breitere Nachfrage. Des Weiteren wird durch den Dienst die „unnötige Fahrt“ zu Apotheken verringert, da sich vorab darüber informiert werden kann, ob die Apotheke das gewünschte Medikament derzeit zur Verfügung hat oder nicht. Bei dieser Art des E-Commerce zahlt der Kunde das Medikament bei der Abholung, also ohne ein direktes Online-Bezahlverfahren. Gleichzeitig ermöglicht sie es, Zeit zu sparen und gezielter und bewusster einzukaufen.

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Klarna: Sofortüberweisung, Rechnung und Ratenzahlung

Einige digitale Zahlungsanbieter sind heute so normal, dass sie vielen Menschen gar nicht mehr digital und besonders vorkommen. Dazu gehört auch Klarna. Der schwedische Zahlungsanbieter bietet Zahlungslösungen im Bereich E-Commerce an. Spezialisiert darauf, die Zahlungsansprüche der Händler zu übernehmen und ab diesem Zeitpunkt deren Kundenzahlungen abzuwickeln, bietet der Anbieter eine der begehrtesten Online-Bezahlarten.

In Zusammenarbeit mit Klarna bieten Online-Shops und andere Plattformen im Netz den schnellen und einfachen Bestellprozess ohne zusätzlich benötigte Eröffnung eines Kontos bei Klarna. Entweder bezahlt man per Rechnung oder man wählt eine alternative Zahlungsart wie die Bezahlung per Ratenkauf, Kreditkarte, Lastschrift oder SOFORT Überweisung aus.

Sofortüberweisung ist eine beliebte Zahlungsoption, um Waren kurzfristig zu erhalten oder Dienstleistungen sofort in Anspruch nehmen zu können. Sofortüberweisung ist zum Beispiel im Online-Gaming oder Streaming eine beliebte Zahlungsoption. Wer online ein Spiel oder Spielinhalte erwerben möchte, kann durch die Zahlungsmethode in der Regel umgehend auf die gewünschten Optionen zugreifen. Auch Besucher im Online Casino können Einzahlungen auf ihr Nutzerkonto über Klarna abwickeln. Wird im Casino Sofortüberweisung als Zahlungsmethode ausgewählt, wird das Guthaben für gewöhnlich sofort freigeschaltet und kann genutzt werden.

PayPal

Als Alternative zu Klarna ist auch PayPal ein attraktiver Zahlungsdienstleister. Angefangen hatte PayPal als eine Art Zahlungsdienstleister für eBay. Längst hat sich das Unternehmen losgelöst und steht auf eigenen Füßen, die scheinbar mit Siebenmeilenstiefeln bekleidet sind. Kaum ein Onlineshop oder Dienst, der online in Erscheinung tritt, wie Spiele oder Streamingdienste, verzichtet auf die Bezahlung via PayPal. Die Nutzung von PayPal wird oft als einfach und sicher beschrieben. PayPal war zudem der erste Anbieter mit dem sogenannten Käuferschutz, der es erlaubt, dass Gelder eingefroren werden, wenn Käufer Probleme mit der Ware melden. Heute ist der Anbieter für viele Kunden ein Zeichen für Sicherheit und Qualität. Das Angebot wurde und wird dauerhaft ausgebaut, sodass heute Ratenzahlungen, Kredite und auch Kryptokäufe über PayPal möglich sind.

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Giropay

Giropay ist ein Online-Bezahlverfahren und basiert auf der Überweisung mittels Online-Banking. Es wurde speziell für die Anforderungen des E-Commerce optimiert und wird so gut wie überall als Zahlungsform angeboten. Voraussetzung zur Nutzung des Bezahlverfahren ist ein für das Online-Banking per PIN/TAN-Verfahren freigeschaltetes Girokonto und die Teilnahme des Kreditinstituts an Giropay. Derzeit nehmen über 1500 Banken und Sparkassen an dem Bezahlverfahren teil.
Käufern steht die Nutzung grundsätzlich frei zur Verfügung. Eine hohe Datensicherheit ist ein Vorteil für die Käufer, denn den Händlern wird nur die Bankleitzahl mitgeteilt. Alle personenbezogenen und sicherheitsrelevanten Daten hat dabei die Bank. Ein wichtiges Merkmal des Programms ist es, dass der Händler als Zahlungsempfänger unmittelbar nach erfolgreicher Übermittlung eine Zahlungsgarantie von der Bank des Käufers erhält. Im Vergleich zu Lastschrift-, ELV- oder Kreditkartenzahlungen besteht kein Zahlungsausfallrisiko.

Kreditkarte
Die Kreditkartenzahlung ist eine der häufigsten Online-Shopping-Methoden. Das liegt vor allem an der unkomplizierten Abwicklung: Käufer müssen in der Regel nur Kreditkartenunternehmen, Kreditkartennummer und Sicherheitsnummer eingeben. Der Verkäufer erhält dann den Zahlungseingang, so dass die Ware sofort versendet werden kann. Darüber hinaus hat der Käufer die Möglichkeit, eine Rückerstattung von der Kreditkartengesellschaft zu erhalten, wenn die Ware mangelhaft ist oder nicht geliefert wird.

Die größte Gefahr bei der Online-Verwendung einer Kreditkarte ist Phishing. Betrüger im Internet haben es auf diese Daten abgesehen. Um zu verhindern, dass Daten in die falschen Hände geraten, ist es wichtig, die Tricks von Online-Betrügern zu verstehen. Eine der beliebtesten Methoden: Die von Kriminellen gefälschten E-Mails sind denen aus bekannten Standard-Onlineshops sehr ähnlich. Mit gut formulierten, oft glaubhaften Begründungen versuchen sie, den Mail-Empfänger zur Angabe der eigenen Kreditkartendaten zu bewegen.

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SEPA-Lastschrift

Die SEPA-Basis-Lastschrift ist ein EU-weiter Standard für Lastschriftverfahren. Anders als bei einer Überweisung löst der Zahlungsempfänger, zum Beispiel der Internetanbieter, die Buchung aus. Hierfür muss man den Zahlungsempfänger ermächtigen, Lastschriften von dem jeweiligen Konto abbuchen zu dürfen. Dieser Vorgang stellt sicher, dass Rechnungen pünktlich bezahlt werden, ohne dass jedes Mal aufs Neue an die offene Rechnung gedacht werden muss. Eine Lastschrift bietet sich besonders bei wiederkehrenden Zahlungen wie Abonnements an.

Kauf per Nachnahme

Grundsätzlich läuft die Bestellung so normal, wie Sie es von diversen Versandhäusern kennen. Als Kunde können Sie von zu Hause aus bei Online-Versandhäusern, wie Otto oder Amazon oder aus einem Katalog, die gewünschten Artikel auswählen, bestellen und anschließend liefern lassen. Man erhält das Produkt am gewünschten Liefertag. Auch Kunden mit Schufa-Eintrag können den Nachnahmen-Dienst in Anspruch nehmen. Der größte Vorteil, vor allem im Vergleich zur Zahlung per Lastschrift oder Rechnung, ist dass die Ware beim Bezahlen per Nachnahme sofort losgeschickt wird. Der Verkäufer oder Händler muss in diesem Fall nicht darauf warten, dass die Bezahlung eingeht, sondern kann das gewünschte Produkt sofort zukommen lassen. Bei dieser Zahlungsart fällt allerdings eine Nachnahmegebühr an.

Kauf gegen Vorkasse

Vorkasse, auch Vorauskasse oder Vorauszahlung genannt, ist eine Zahlungsbedingung, die vom Käufer zunächst eine Zahlung des Kaufpreises verlangt, bevor der Verkäufer mit der vertraglichen Warenlieferung oder der zugesicherten Dienstleistung beginnt. Wird eine Bestellung per Vorkasse bezahlt, muss der Käufer den Rechnungsbetrag an den Händler bezahlen, bevor dieser die Ware versendet oder die Dienstleistung erbringt. Die Zahlung kann beispielsweise per Überweisung erfolgen. Für den Händler entsteht dabei kein finanzielles Risiko, der Käufer trägt das Risiko allein. Durch den Kaufabschluss in einem Online-Shop gibt der Käufer eine Willenserklärung ab, welche der Händler durch eine Auftragsbestätigung erwidert und wodurch ein Kaufvertrag entsteht.

Welche Zahlungsmöglichkeiten müssen Online-Shops anbieten?

Der jeweilige Online-Shop selbst hat die Entscheidungsgewalt, welche Bezahloptionen er in seinem Shop anbieten möchte. Dabei muss jedoch beachtet werden, dass bereits vor dem Bestellvorgang diese Optionen auf der Seite deutlich zu sehen sind. Es ist nicht erlaubt, wenn erst mitten im Bestellprozess dem Kunden mitgeteilt wird, welche Zahlungsmöglichkeit angeboten oder nicht angeboten wird. Unternehmer, die einen Online-Shop eröffnen, sollten sich im Voraus über die beliebtesten Zahlungsanbieter und ihre Vorteile und Nachteile informieren. Eine gute Auswahl an seriösen Dienstleistern kann die Kaufentscheidung des Kunden positiv beeinflussen.

(1 mal heute gelesen)
Veröffentlicht am 24. Februar 2022 um 12:10 Uhr.
Letzte Bearbeitung: 24. Februar 2022 um 14:26 Uhr.

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