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Vaporizer für die Gesundheit?

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Foto: Romain Blu auf Unsplash

Viele Pflanzen und Kräuter zeichnen sich durch einen hohen Gehalt an ätherischen Ölen aus. Diese Öle sind der Grund, warum Lavendel, Majoran, Rosmarin & Co ihren ganz eigenen Geruch verströmen. Wenn diese Öle konzentriert inhaliert werden, kann von ihnen eine Wirkung ausgehen, die das Wohlbefinden steigert.

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Ein Vaporizer (Vaporisator) eignet sich hervorragend dazu, die angenehmen aromatischen Essenzen der verschiedenen Pflanzen zu extrahieren, damit sie der Verbraucher inhalieren kann. Als willkommener Nebeneffekt wird die Tatsache angesehen, dass es vielen Menschen leichter fällt, mithilfe eines Vaporizers der Sucht des Rauchens zu entkommen.

Was ist ein Vaporizer?

Mit einem Vaporizer oder Verdampfer werden Pflanzenstoffe oder Liquids (Flüssigkeiten) zum Verdampfen gebracht. Dabei erhitzt das Gerät die Substanzen auf ungefähr 150 °C bis 200 °C. Bei diesen relativ niedrigen Temperaturen verdampft das Material nur und wird nicht verbrannt. Es entstehen keine giftigen und gesundheitsgefährdenden Verbrennungsrückstände wie beim Rauchen.

Vaporizer gibt es in den verschiedensten Ausführungen, vom Hosentaschenformat bis hin zum aufwendigen Tischgerät mit allen Schikanen – eine große Auswahl finden Sie u. a. auf Zamnesia.com. Allen Modellen bleibt aber gemeinsam, dass eine Heizvorrichtung die Materialien auf die jeweilige Verdampfungstemperatur bringt. Der Dampf löst die wertvollen Essenzen der Kräuter, damit sie über ein Mundstück inhaliert werden können.

Vaporizer in der medizinischen Anwendung

Vaporizer können sowohl zu Genusszwecken als auch aufgrund eines medizinischen Backgrounds zum Einsatz kommen. So werden sie bei Atemwegserkrankungen verwendet, um Kräuter, ätherische Öle und sogar Tee zu verdampfen. Vaporizer sind zudem in der Narkosemedizin weitverbreitet. Der behandelnde Anästhesist kann durch ihre Verwendung das Narkosemittel für eine Anwendung exakt dosieren.

Des Weiteren finden Verdampfer in der Schmerztherapie Verwendung, insbesondere, seit Cannabis zu medizinischen Zwecken auf Rezept verschrieben werden kann. Dies ist seit März 2017 möglich. Cannabis wird in einigen Medikamenten verarbeitet. Diese werden in Tablettenform geschluckt und über den Magen-Darm-Trakt verarbeitet. Eine weitaus schnellere und effizientere Wirkung erreicht die Aufnahme von Cannabis aber über die Mundschleimhaut. Dabei muss der Wirkstoff entweder verdampft oder geraucht werden. Viele Menschen vertragen das Rauchen nicht und konsumieren die Blüten der Hanfpflanze schonend mit dem Verfahren des Verdampfens.

Beliebte Kräuter zum Verdampfen

Kräuter sind diejenigen Pflanzen, die in ihrer unendlichen Vielfalt vom Verbraucher bevorzugt konsumiert werden. Dabei handelt es sich sowohl um einzelne Kräutersorten als auch um Mischungen.

Je nach Kräuterart kann der Dampf bei Magenbeschwerden, Bronchitis, Entzündungen und einer großen Vielzahl weiterer Beschwerden dazu beitragen, Symptome zu mildern oder abzuschwächen. Folgende Kräuter sind zum Verdampfen geeignet:

  • Johanniskraut
  • Melisse
  • Hopfenzapfen
  • Lavendel
  • Eukalyptus
  • Zitronengras
  • Kamillenblüten
  • Pfefferminzblätter
  • Salbei
  • Cannabis nach medizinischer Indikation
  • Ginseng
  • Rosmarin
  • Thymian

Tee verdampfen?

Tee als bekömmliches Getränk kann auch inhaliert werden. Dann sollte allerdings ein Vaporizer verwendet werden, der auch Flüssigkeiten verdampfen kann. Die Auswahl an Tees ist enorm und entspricht der der Kräuter.

Beispiele für Tees, die im Vaporizer eine wohltuende Wirkung entfalten, sind grüner und schwarzer Tee. Sie sorgen für eine belebende Wirkung. Tees zum Inhalieren aus Calendula, Lorbeer oder Pfefferminz befreien eher die Atemwege, während Kamille entkrampfend wirken kann.

Bleibt noch anzumerken, dass Tee nur in flüssiger Form verdampft wird. Er muss also vorher aufgebrüht werden, um im Vaporizer Verwendung zu finden.

Ätherische Öle im Vaporizer

Die ätherischen Öle der Kräuter gibt es auch in Fläschchen zu kaufen. Das erleichtert einerseits die Anwendung, andererseits sind Öle teurer als getrocknete Kräuter. Auch bei Ölen empfiehlt sich ein Vaporizer, der Flüssigkeiten verdampfen kann. Im Gegensatz zu Kräutern sind Öle jedoch konzentrierter und es bedarf kleinerer Dosen, um die gewünschte Wirkung zu erzielen.

Vorteile des Verdampfens gegenüber dem Rauchen

In der Regel ist der Einsatz eines Vaporizers mit wenigen gesundheitlichen Risiken verbunden. Es kann zu Reizungen der Atemwege kommen. Allerdings ist Dampf im Gegensatz zu Rauch weitaus sauberer. Beim Verdampfen entstehen keine toxischen Stoffe, wie sie beim Rauchen inhaliert werden. Deshalb ist der Verdampfer dem Rauchen vorzuziehen.

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Veröffentlicht am 8. Februar 2022 um 18:00 Uhr.
Letzte Bearbeitung: 17. Februar 2022 um 18:06 Uhr.


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