Am Sonntagabend musste die Freiwillige Feuerwehr Taucha zu einem Einsatz in die Otto-Schmidt-Straße ausrücken. Hier stand ein Reisebus im Vollbrand.
Um 22.07 Uhr wurden die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Taucha gestern an die Schläuche gerufen. In der Otto-Schmidt-Straße, am Audi Service Training, stand ein Reisebus des Unternehmens Geißler Reisen im Vollbrand. „Wir haben den Brand schnell unter Kontrolle gebracht. Zu retten war dennoch nichts mehr, der Bus brannte vollständig aus“, so Wehrleiter Cliff Winkler. Bis etwa 0 Uhr dauerte der Einsatz. Bis etwa 1.30 Uhr waren die Feuerwehrleute dann im Gerätehaus mit den Nachbereitungen beschäftigt.
Nico Geißler, Geschäftsführer der Geißler Reisen GmbH aus Eilenburg, teilt auf Anfrage von Taucha kompakt mit, dass der Bus am Nachmittag dort geparkt wurde. Am frühen Montagmorgen sollte der Bus eigentlich auf eine Mehrtagesfahrt in ein Skigebiet gehen. „Wir haben die Fahrt nun mit einem anderen Bus besetzt“, so Geißler. Das Fahrzeug sei erst drei Jahre alt gewesen, den Schaden schätzt er auf „gute 200.000 Euro“.
Verletzt wurde bei dem Brand niemand.
In einer Mitteilung der Polizei vom Vormittag heißt es, der Schaden beträgt über 380.000 Euro. Durch die Hitzeentwicklung seien auch drei Fenster des angrenzenden Gebäudes beschädigt worden. Ob ein Brandursachenermittler eingesetzt wird, werde nun geprüft.
Tauchas Feuerwehrleiter Cliff Winkler bittet in dem Zusammenhang Anlieger, nach Möglichkeit die Hydranten freizuhalten. Beim Einsatz in der Sonntagnacht hätte erst mal geschaut werden müssen, unter welchem Schneeberg sich ein solcher Hydrant befinde. Oftmals würde der Schnee gerade auf diese Ecken geschoben, was den Einsatz im Ernstfall erschwere.