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Regenbogenschule: Schülerin positiv auf COVID-19 getestet

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Eine Tauchaer Schülerin, die eine vierte Klasse der Regenbogenschule besucht, wurde am Freitag positiv auf das Corona-Virus getestet. Die betreffende Klasse muss nun bis zum Beginn der Herbstferien in häusliche Quarantäne. Dies gilt auch für einige Lehrer.

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Nach Informationen von Taucha kompakt betreibt das betroffene Mädchen Sport in einem Verein. Dort wurde bereits am Dienstag eine Trainerin positiv auf COVID-19 getestet. Die Schülerin befindet sich darum vorsorglich seit Mittwoch in häuslicher Quarantäne und litt unter anderem unter Fieber. Seit Freitag steht nun das positive Testergebnis fest. Darüber informierte das Gesundheitsamt am gestrigen Samstag die Eltern der Klasse.

In einer E-Mail an die Eltern teilt Schulleiterin Kathrin Theil-Schultze mit, dass der normale Unterricht ab dem morgigen Montag nicht aufrecht erhalten werden könne, weil auch Lehrer in Quarantäne müssen und weitere Lehrer aufgrund anderer Krankheiten fehlen. Darum müsse auch eine weitere 4. Klasse zumindest am Montag zu Hause bleiben. Für die betreffende Klasse sollen nun Aufgaben zur Verfügung gestellt werden. In dringenden Fällen könnte die Schule auch eine Notbetreuung anbieten.

Die Schüler der direkt betroffenen Klasse müssen sich nun bis 20. Oktober, also bis zum Beginn der Herbstferien, in häusliche Quarantäne begeben. Eine Testung auf Corona soll bei den Kindern in der nächsten Woche erfolgen.

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(9 mal heute gelesen)
Veröffentlicht am 11. Oktober 2020 um 11:41 Uhr.
Letzte Bearbeitung: 11. Oktober 2020 um 11:41 Uhr.


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Daniel Große ist Herausgeber von Taucha kompakt. Er arbeitet seit 2001 als freier Journalist und berichtet hier zu allen Themen, die Taucha bewegen. Infrastruktur, Blaulicht-Meldungen, Veranstaltungen, Neues aus dem Rathaus und vieles mehr veröffentlicht er hier. Schnell, kompakt und verständlich.
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4 Kommentare

  1. Hallo zusammen,

    da haben ja sämtliche Mechanismen super und total zeitnah funktioniert, um eine eventuelle weitere Verbreitung des Virus zu verhindern. Es sind mehrere TAGE vergangen seit dem Bekanntwerden der Infektion der Trainerin, dem Test des infizierten Mädchens und der Quarantäne der gesamten Klasse, deren Schüler erst in der kommenden Woche getestet werden sollen.

    Wir sind Eltern eines Kindes der Klasse, die nun aufgrund von Lehrermangel, nicht Quarantäne, zu Hause bleiben soll.
    Wie soll das funktionieren, wenn wir als Eltern arbeitsvertragliche Pflichten erfüllen müssen und die Schulpflicht nach wie vor und seit Beginn des Schuljahres im uneingeschränkten Regelbetrieb besteht?
    Die Schule sollte eine Betreuung und nicht nur eine Notbetreuung anbieten. Wir haben zu meinen Schulzeiten auch stundenweise in einem Klassenraum Aufgaben erledigen müssen und es wurde immer mal wieder durch einen Lehrer kontrolliert, dass sich die Klasse ordnungsgemäß benimmt.

    • … das ging mir beim Schreiben auch durch Kopf, ja. Alles viel zu spät für meine Begriffe. Und die Stadtverwaltung Taucha wurde offenbar auch nicht informiert.

  2. … ja, viel zu spät und hier ist nichts unter Kontrolle.

    Jetzt noch als Update die Information, dass dem Gesundheitsamt durchaus bewusst ist, dass die Quarantäne einer Klasse im Regelbetrieb in Schule und Hort nicht ausreichend ist. Dennoch hat sich das Gesundheitsamt entschieden, alle Klassen erst am Dienstag zu testen. Ohne Worte.
    Man kann nur hoffen, dass das Virus mit einer weiteren Verbreitung wenigstens bis mindestens Dienstag wartet …

  3. Schwierig wird es auch dann, wenn Geschwisterkind 2 in einer anderen Klasse oder in einer anderen Schule geht.. und auch weiterhin gehen darf. Es könnte sich in der Zwischenzeit schon längst von Kind 1, welches in der betroffenen Klasse geht, zuhause bei dessen angesteckt haben und so ungehindert an anderer Ort und Stelle den Virus verbreiten.
    Das Gleiche gilt für den Elternteil 2, der weiterhin arbeiten gehen darf, während Elternteil 1 zuhause in Quarantäne und Aufsicht verweilt.

    Da die Tests und Testergebnisse erst Tage später vollzogen und bekannt werden, gibt es weiterhin Umwege für den Virus, die nicht geblockt werden.

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