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Ausverkauft bis auf den letzten Platz war am Dienstagabend die Kirche St. Moritz. Zahlreiche Eltern wollten sehen und vor allem hören, wie ihre Kinder singen, moderieren oder Theater spielen. Das traditionelle Weihnachtskonzert stand an.

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Immer, wenn zur Adventszeit der Chor des Geschwister-Scholl-Gymnasiums in der Tauchaer Kirche St. Moritz singt, macht sich unweigerlich eine ganz besondere Stimmung breit. Es hat etwas erhabenes, wahrlich großes, die Stimmen in dieser Atmosphäre zu hören. Und auch, wenn man nur Zuhörer ist, ist man auf eine gewisse Art und Weise stolz, jetzt in diesem Augenblick ein Teil davon sein zu dürfen.

So ging es wohl vielen Zuhörern und natürlich den Eltern der Schüler, die hier im Mittelpunkt standen. Zahlreiche junge Talente standen abwechselnd auf der Bühne vor dem Altar, um ein abwechslungsreiches Weihnachtsprogramm unter dem Motto “Singen wir im Schein der Kerzen” aufzuführen.

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Allein die Zusammenstellung des Programms mit den unterschiedlichen Mitwirkenden muss eine Herausforderung gewesen sein. Immerhin traten der Chor der Klassen 5 bis 7 unter der Leitung von Anke Haugk, der Chor der Klassen 8 bis 12 sowie der Grundkurs 11 Musik unter der Leitung von Susanne Röstel, die Theater-AG der Klassen 5 bis 8 unter der Leitung von Ulrike Schrön und die Schülerband, geleitet von Stefan Klöbzig auf. Dazu diverse Solisten an der Violine, Querflöte, Akkordeon, Gitarre, Klavier und Schlagzeug. “Die Proben liefen seit Beginn des Schuljahres. Der Chor war wie immer im Chorlager in Colditz. Quasi seit dem Sommer schallen Weihnachtslieder durch unsere Klassenzimmer”, bestätigt Jana Hummelsheim, Fachleiterin für den sprachlich-literarisch-künstlerischen Bereich, die lange Vorbereitung. “Wirklich froh” sei sie, dass das Weihnachtskonzert endlich wieder in dieser Form stattfinden könne. Wegen der Corona-Beschränkungen ging das eine lange Zeit nicht. “Danach musste sich der Chor wieder finden, neue Kollegen kamen. Im vergangenen Jahr gab es ein Konzert in der Aula. Aber das hier ist schon etwas ganz anderes”, so Jana Hummelsheim.

Hausherr Nico Piehler, Pfarrer der St.-Moritz-Kirche erinnerte sich in seiner kurzen Begrüßung: “Das letzte Mal, dass hier solch ein besonderes Konzert stattfand, war vor vier Jahren. Das war ein großartiges Ereignis und ich bin mir sicher, dieses Konzert wird auch wunderbar”, sagte er und wünschte sich, dass die weihnachtlichen Weisen “Licht in unsere Herzen bringen.” Mut und Hoffnung, so Piehler, könnten wir alle derzeit gut gebrauchen. Was er auch gebrauchen könne, sei aber Geld. Denn im kommenden Jahr werde die Kirche 250 Jahre alt. Wie berichtet, soll der Innenraum saniert werden. Die Kosten sollen mit Fördermitteln, aber auch einem Eigenanteil von rund 100.000 Euro bezahlt werden. Insofern erlaube er sich den “kleinen Werbeblock”, darauf hinzuweisen, dass dieser Eigenanteil noch nicht erreicht sei.

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Der Rest des Abends gehörte der Musik. “Tausend Sterne sind ein Dom”, “Leise rieselt der Schnee”, “Advent ist ein Leuchten”, “Hallelujah” oder “Stand by me” wurden gesungen. Die Theater-AG führte das dreiteilige Stück “Hilfe, die Herdmanns kommen” auf. Die jungen Moderatorinnen Martha Brüsch und Amelie Weidauer führten nicht nur unterhaltsam durch das Programm, sondern ließen das Publikum auch raten, aus welchen Ländern bestimmte Weihnachtsbräuche stammen. Unter anderem, in welcher Stadt die Menschen an Heiligabend mit Rollschuhen in die Kirche rollen. Na, gewusst? In Caracas, der Hauptstadt Venezuelas, fühlen sich die Menschen so am Besten verbunden mit Maria und Josef. Und wo bekommen unartige Kinder von dreizehn Weihnachtstrollen eine Kartoffel in den Schuh? Klar: Trolle wohnen in Island.

Endgültig in Weihnachtsstimmung kamen die Anwesenden beim abschließenden gemeinsamen Singen von “Oh du fröhliche!”. Ja, an diesem Dienstag war Weihnachten in Taucha schon ganz nah.

Theresa, Leni und Tommy aus der Klassenstufe 12 sorgten mit Witz und guter Laune beim Verkaufen von Glühwein, Punsch, Brezeln, Plätzchen und Kuchen dafür, dass die Kasse für den Abiball im kommenden Jahr gefüllt ist.
(1 mal heute gelesen)

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Veröffentlicht am 5. Dezember 2023 um 22:23 Uhr.
Letzte Bearbeitung: 5. Dezember 2023 um 22:23 Uhr.

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