Foto: Joaquin Corbalanl pastor auf Scopio

Noch bis Ende des Monats läuft der Fahrradklima-Test, bei dem der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) die Zufriedenheit mit dem Radverkehr in Deutschland ermittelt. Die weltweit größte Befragung zum Radfahren findet nun schon zum neunten Mal statt. Mitmachen können nicht nur ADFC-Mitglieder, sondern alle, die in ihrem Alltag das Fahrrad nutzen, ob auf dem täglichen Weg zur Arbeit oder nur gelegentlich. Auch von den Tauchaern sind Meinungen gefragt.

Anzeige
Websites, Marketing, Design:
AKUTISING - Die Medienagentur



Die Untersuchung umfasst 32 Fragen. Im Fokus der Befragung steht das Sicherheitsgefühl der Radfahrenden sowie die Radwege in der Stadt. Fünf der 32 Fragen zielen auf die besondere Corona-Situation in diesem Jahr ab: In vielen Städten ist die Nutzung des Fahrrads geradezu durch die Decke gegangen.

„Der Fahrradklima-Test ermöglicht es jedem, sein Feedback an die Planer vor Ort, an Bürgermeister und natürlich auch an die Verkehrspolitiker auf Landesebene zu geben“, sagt Konrad Krause, Geschäftsführer des ADFC Sachsen, der weiter ausführt: „In den letzten Jahren konnten wir damit viele Gefahrenstellen im Radwegenetz aufdecken.“ Der Fahrradklima-Test habe immer wieder für Klarheit sorgen können, wenn bei Planern und Kommunalpolitikern der Blick etwas verstellt war“, so der ADFC.

Seit Beginn des Befragungszeitraums am 1. September haben in Taucha bisher 52 Menschen die Fragen des ADFC beantwortet. Vor zwei Jahren haben sich beim Fahrradklima-Test in Taucha nur 28 Menschen beteiligt. „Ich freue mich sehr, dass Taucha in der Endauswertung des Fahrradklima-Tests dieses Jahr dabei sein wird. Aber wir sammeln natürlich weiter. Je mehr Menschen unsere Fragen zur Fahrradfreundlichkeit beantworten und ihre Stadt bewerten, umso mehr können die Kommunen und der ADFC zum Schluss damit anfangen“ so Krause.

Hier geht es zum Fahrradklima-Test.

Generell befinde sich Taucha auf einem guten Weg, was die Radwege angeht, war aus dem Rathaus zu erfahren. Aktuell stehen rund 20.000 Euro aus dem Leader-Förderprogramm zur Verfügung, um das Radwegekonzept fortzuschreiben. Vor allem aus den Ortsteilen könnte es künftig Radwege in das Stadtgebiet geben, etwa zwischen Merkwitz und Pönitz, zwischen Merkwitz und Seegeritz sowie zwischen Dewitz und Panitzsch. Die Planungen dafür würden laufen, seien wegen verschiedener Schwierigkeiten wie ungeklärter Grundstücksfragen aber auf unterschiedlichem Bearbeitungsstand.

(1 mal heute gelesen)
Veröffentlicht am 16. November 2020 um 12:40 Uhr.
Letzte Bearbeitung: 16. November 2020 um 12:40 Uhr.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here