Nur einige der Protagonisten des Filmes
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Eine Schülerband, bereit für ihren ersten großen Auftritt. Eine kunstvoll geschminkte Frau präsentiert sich halbnackt auf einem Festwagen. Und ein bedrohliches Unwetter, das alle Vorbereitungen über den Haufen zu werfen droht. Klingt nach einem Drehbuch für das neueste Hollywood-Spektakel? Nicht ganz! Es geht um den neuen Film über unsere Stadt Taucha. Mit “Unser Tauchscher” präsentiert Jonas Juckeland eine Dokumentation über das Tauchaer Stadtfest, die hinter die Kulissen blicken lässt. Dabei liegt der Fokus abermals auf persönlichen Geschichten und Einblicken in die Arbeit von Ehrenamtlichen, die man als Besucher sonst nicht bekommt. Taucha kompakt zeigt den Trailer und startet mit dem Filmemacher die Reservierungen für die Filmvorführungen im Mai.

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Zehn Drehtage und zwei Terabyte Rohmaterial, komprimiert auf eine Stunde Dokumentation. “Unser Tauchscher – die Doku zum Stadtfest von Taucha” ist der neue Film von Jonas Juckeland. Der gebürtige Tauchaer zeigt mit dem Werk erneut sein Händchen für gute Geschichten, aufregende Dramaturgie und vor allem den Blick auf Personen. “Unser Hauptaugenmerk lag darauf, die Geschichten einzufangen, die man sonst nicht sieht. Auf den ehrenamtlich Tätigen in den Vereinen, die dieses Stadtfest tragen. Viele in der Stadt bekannte aber auch weniger bekannte Menschen zeigen wir, die über all die Jahre hinweg dafür sorgen, dass alles reibungslos funktioniert”, ist Jonas begeistert und spricht von einer “Tauchschen Gelassenheit”, wenn mal etwas nicht funktioniert. “Das wird dann charmant weggelächelt”, sagt er.

Vor allem im Vorfeld des Tauchscher wurde gedreht. Wie bereitet der LC Taucha den Stadtlauf vor, wie muss ein Festumzug vom Heimatverein organisiert werden, was trägt die Stadtverwaltung zum Gelingen bei? Die größte Herausforderung waren die drei Veranstaltungstage. “Ich habe gemeinsam mit den professionellen Kameraleuten Daniel Laudowicz und Carl Schwarz gedreht. Letztlich hatten wir an den drei Tagen genau so viel Rohmaterial wie beim ersten Film “Kleine Stadt, großes Herz”, für den wir 30 Drehtage hatten. Das liegt einfach daran, dass beim Tauchscher so unwahrscheinlich viel passiert. Darum haben wir uns auch in Schichten aufgeteilt, da die Shows und Auftritte mit zehn bis zwölf Stunden Programmzeit personell abgedeckt werden mussten”, erklärt Jonas Juckeland.

Wenn der Vater mit dem Sohne… einen Stadtlauf organisiert. Max (links) und Uwe Kleine vom LC Taucha. Foto: Jonas Juckeland

Unwetter bringt Zeitplan durcheinander

Ein Detail, mit dem wohl keiner rechnete, war das Unwetter am Eröffnungstag. “Das hat zum einen aus journalistischer Sicht wahnsinnig tolle Bilder geliefert. Zum anderen war es aus der Perspektive eines Beobachters schön zu sehen, wie selbst Sturm, Regen und umgestürzte Bäume die Organisation nicht gänzlich über den Haufen werfen aber zumindest durcheinander bringen”, erzählt der 26-Jährige und nennt das Beispiel der Schülerband des Geschwister-Scholl-Gymnsiums. “Für die Mitglieder war es ein großer Traum, einmal auf dem Tauchscher zu spielen. Und ausgerechnet an diesem Tag zieht ein heftiges Unwetter über die Stadt. Das war schon sehr emotional, weil es auch zeigt, wie sehr sich diese jungen Menschen mit ihrer Stadt verbunden fühlen”, so Jonas weiter.

Die Schülerband des Gymnasiums – filmisch eingefangen von Daniel Laudowicz. Foto: Jonas Juckeland

Bei den Dreharbeiten sei er nahezu nur auf positive Resonanz und Offenheit gestoßen, berichtet der gebürtige Tauchaer. “Türöffner war sicher der erste Film. Die Tauchaer wissen, dass die Aufnahmen würdevoll verwendet werden. Ich hatte das Gefühl, dieses Mal haben uns die Tauchaer noch näher an sich herangelassen, als es der erste Film geschafft hat”, sagt Juckeland. Er und sein Team habe in Welten eintauchen dürfen, die man als normaler Besucher sonst nicht sieht. Die Vorbereitungen der “Miss Parthe” Anita Müller etwa, die am ganzen Körper in der Farbe monstergrau geschminkt wurde. “Ich glaube, die Menschen haben gefühlt, dass wir es ernst meinen und der Frage nachgehen wollen, was die eigene Motivation ist, sich für ein solches Stadtfest zu engagieren”, sagt er. Egal, wer involviert sei, alle würden ihren Einsatz regelrecht leben. “Es ist eine Verbindung der Menschen da und es liegt regelrecht ein Tauchscher-Fieber in der Luft. Ich bin sehr froh, dass wir dies einfangen durften und hoffe, das kommt für jeden im Film so deutlich rüber”, meint er.

Jonas Juckeland beim Interviewen einer Teilnehmerin des Festumzuges. Foto: Carl Schwarz

Trailer macht Lust auf mehr

Der Trailer zum Film macht neugierig auf all diese Facetten. Erstmals öffentlich gezeigt wurde er zum Neujahrsempfang der Stadt Taucha Anfang des Jahres. Seine Online-Premiere feiert der Trailer bei Taucha kompakt:

Filmpremiere am 12. Mai

Bis der Film fertig ist, dauert es noch ein wenig. Gezeigt wird er am 12. Mai in der Kulturscheune des Rittergutsschlosses Taucha. Um 14 und 16 Uhr gibt es zwei öffentliche Verstellungen, für die ab sofort Karten über den Veranstaltungskalender auf taucha-events.de reserviert werden können. Die Veranstaltungen werden organisiert vom Schlossverein und kosten pro Person 10 Euro. Bezahlt wird dann vor Ort. Um 18 Uhr folgt die Premiere nur für geladene Gäste: Sponsoren des Crowdfundings sowie Protagonisten des Films.

Filmemacher Jonas Juckeland beim Schneiden des Films. Foto: Moritz Kabus

Hier geht es zur 14-Uhr-Vorstellung
Hier geht es zur 16-Uhr-Vorstellung


Carl Schwarz beim Dreh mit Ricarda Döring, Leiterin des Museums in Taucha. Foto: Jonas Juckeland
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Veröffentlicht am 2. Februar 2024 um 17:49 Uhr.
Letzte Bearbeitung: 2. Februar 2024 um 21:22 Uhr.

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