Denise Landmann startet jetzt das Crowdfunding für einen eigenen Popcorntopf, ähnlich wie diesen beiden im Foto.
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Aus einer Notsituation entstehen oft die besten Ideen. Wie bei der Tauchaerin Denise Landmann. Weil sie im Jahr 2020 völlig pleite in Peru strandete, verkaufte sie am Strand selbstgemachtes Popcorn. Das kam so gut an, dass sie rund um den goldenen Mais ein Startup aufbaute. Mit Popcorn-Toppings, Popcorn-Events, Rezeptideen und einem eigenen Popcorn-Topf, für den sie jetzt ein Crowdfunding startet.

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Sie ist gebürtige Tauchaerin und pendelt ständig zwischen ihrer Heimatstadt Taucha, sowie Leipzig und ihrer Wahlheimat Berlin umher. Viel lieber ist sie aber auf der ganzen Welt unterwegs. Die Liste ihrer besuchten Länder ist lang: Ecuador, Kolumbien, Mexiko, Nicaragua, Guatemala, Kuba, Neuseeland, Australien, Indonesien, Vietnam, Kambodscha, Thailand, Philippinen, Nepal, Sri Lanka und Samoa sind nur einige. „Ich bin hungrig nach Erfahrungen in anderen Ländern, will sehen, wie die Leute dort wohnen, wo und was sie essen, wie sie leben und so weiter“, sagt die 33-Jährige. Auch in Peru war sie schon. In dem Land begann für Denise Landmann ein ganz besonderes Abenteuer: Weil ihre Urlaubskasse erschöpft war und sie dringend Geld für die Weiterreise benötigte, kratzte sie ihre letzten peruanischen Sol zusammen und kaufte sich einen Popcorn-Topf sowie etwas Mais. Am Strand verkaufte sie dann das selbstgemachte Popcorn – inklusive eigens kreierten Geschmacks-Toppings wie Zimt oder Kokosnuss. Das kam so gut an, dass sie von da an auf ihren Reisen stets den Popcorntopf dabei hatte. Und schließlich im vergangenen Jahr mit „Cornfetti“ sogar ein eigenes Business gründete.

Cornfetti soll für Erlebnisse stehen. Popcorn mit der Familie, in der WG-Küche oder im Büro und generell überall, wo man Erlebnisse schaffen will, so die Vision von Denise. Als erstes Produkt gibt es bereits ein Glitzer-Gewürz mit Zimt, um sein eigenes Popcorn, aber auch Kuchen und Eis oder andere Süßspeisen zu veredeln. Auch eher verrückte Dinge wie Chili Cheese oder Guacamole schweben ihr vor. Zudem möchte sie Workshops und Events anbieten. Auf Hochzeiten oder Kindergeburtstagen die Popcorn-Welt greifbar machen. „Auf Firmenfeiern oder gerade für Kinder ist das ein willkommener Anlass, mal etwas anderes zu erleben“, meint die Gründerin. Auch auf Veranstaltungen und Märkten war sie bereits, um dort ihr Lebensmotto „Why not coconut“ auszuleben und alle Besucher mit ihrer fröhlichen und unbeschwerten Art anzustecken. Damit sie unterwegs möglichst unabhängig ist, hat sie mit Freunden und der Familie in Taucha und Leipzig einen Mercedes Sprinter zum Popcorn-Mobil umgebaut. Mit dem fährt sie durch die Welt, schläft und lebt dort drin und hat auch die Möglichkeit, ihre Waren auf Märkten und Events direkt aus dem Mobil zu verkaufen.

Crowdfunding für speziellen Popcorn-Topf

Am heutigen Freitag nun startet sie in die nächste Phase ihrer Selbstständigkeit: Sie möchte einen eigenen Popcorntopf herausbringen und sammelt über die Crowdfunding-Plattform StartNext dafür Geld ein. „Es wird ein ganz besonderer Popcorn-Topf, den es so noch nicht gibt. Er muss groß genug sein, um ordentlich darin Popcorn bereiten zu können, aber auch handlich und mobil genug, um ihn gut transportieren zu können. Zudem wird unser Topf ein Nachfüll-Loch haben, sowie aus langlebigen Rohstoffen wie Edelstahl sein. Ziel ist, dass er so nachhaltig wie möglich wird und man nicht ständig einen neuen Topf kaufen muss. Dazu kommt, dass der Topf eine absolute Geling-Garantie bietet, also wirklich jeder damit tolles Popcorn zaubern kann. Alles in allem gibt es so einen Popcorn-Topf noch nicht am Markt“, sagt Denise. Genau 20.000 Euro möchte sie schaffen. Das Geld soll als Anschub-Investment für die Produktion der Popcorn-Töpfe dienen. Für alle, die beim Crowdfunding mitmachen, stehen diverse Dankeschön-Pakete zur Verfügung, die noch vor Weihnachten verschickt werden sollen. Vom Glitzer-Topping über Do-it-yourself-Popcorn-Sets bis zum 1000-Euro-Event ist alles dabei. Und natürlich gibt es auch den Topf, nachdem die Produktion angelaufen ist. Als Ziel nennt die Gründerin rund sechs Monate.

Dass Ihr Crowdfunding und ihre Idee, mit Popcorn die Welt zu verändern, Erfolg haben wird, davon ist Denise Landmann überzeugt. „Überall, wo ich bislang hinkam, hat Popcorn dafür gesorgt, dass jeder gleich viel unbeschwerter und glücklicher wurde“, sagt sie. Popcorn sei viel mehr als nur aufgeplatzter Mais. Für Denise ist Popcorn eine fantastische Welt und eine Möglichkeit, näher an Menschen heran zu kommen. „Jedes noch so schüchterne Kind taut auf, wenn wir gemeinsam Popcorn zubereiten und es mit dolle Schokolade, Zimt, Kokos, Glitzer und anderem garnieren. Und auch für Firmenfeiern ist das gut geeignet. Wenn der Geschäftsführer vor der Belegschaft zugibt, auf süßes Popcorn zu stehen, oder wenn die Buchhalterin ihre scharfe Seite zeigt, wird das mit Sicherheit sehr unterhaltsam“, lacht sie.

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Veröffentlicht am 11. November 2022 um 11:11 Uhr.
Letzte Bearbeitung: 11. November 2022 um 11:16 Uhr.

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