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Am Freitag werden die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) ganztags bestreikt. Es ist mit größeren Auswirkungen auf den Straßenbahnverkehr von und nach Taucha zu rechnen.

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Von Freitag 3 Uhr bis Samstag 5 Uhr ruft die Gewerkschaft ver.di die Beschäftigten der Leipziger Verkehrsbetriebe zum Warnstreik auf. Hintergrund sind die aktuell laufenden Verhandlungen im öffentlichen Dienst. ver.di fordert unter anderem einen monatlichen Inflationsausgleich von 300 Euro. Die LVB weisen darum darauf hin, dass es im genannten Zeitraum zu erheblichen Einschränkungen im Linienverkehr kommen kann. Wo genau welche Bahnen beziehungsweise Fahrten fehlen, könne erst mit Beginn des Streiks gesagt werden. Die Regionalbuslinien und S-Bahnen sind vom Streik nicht betroffen.

In einem offenen Brief fordern die bei ver.di organisierten LVB-Mitarbeiter die Leipziger Stadträte auf, einen Beschluss zu fassen, um den LVB die nötigen Mittel zur Verfügung zu stellen, damit der Inflationsausgleich von monatlich 300 Euro gezahlt werden kann. Die Beschäftigten der LVB würden jeden Tag dafür sorgen, dass die Menschen zu ihrer Arbeit kommen, in der Stadt einkaufen gehen oder in den Genuss von Bildung und Kultur kommen können, heißt es in dem Brief. “Ohne uns würde Leipzig im Verkehrschaos versinken und viele Menschen hätten keine Möglichkeit ihr direktes Wohnumfeld zu verlassen. Außerdem spielt der ÖPNV, gerade in Zeiten der Klimakrise und der Notwendigkeit der sozial-ökologischen Verkehrswende, eine herausragende Rolle”, schreiben die Beschäftigten. Nur mit dem ÖPNV könne der städtische Verkehr der Zukunft platzsparend, umweltverträglich und für alle zugänglich gestaltet werden. Diese wichtige Rolle spiegele sich nicht in der Wertschätzung der Arbeit wider. So sei es kein Wunder, dass die LVB einen massiven Arbeitskräftemangel zu verzeichnen hätten und zeitweise auch das Angebot der LVB eingeschränkt werden müsse, weil nicht genügend Fahrpersonal vorhanden sei. So eine eine Verkehrswende unmöglich, schreiben die ver.di-Mitglieder weiter und verweisen auf andere sächsische Städte wie Dresden, Chemnitz und Zwickau. Hier würden die Mitarbeiter bereits die 300 Euro monatlich bekommen – auch unabhängig von der aktuell laufenden Tarifrunde.

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Auch die Beschäftigten der Busunternehmen Regionalbus Leipzig, Nordsachsen Mobil und THÜSAC haben einen offenen Brief geschrieben und sich damit an die Landräte Kai Emmanuel (Nordsachsen), Henry Graichen (Leipzig) und Uwe Melzer (Altenburger Land) gewandt. Auch hier wird gefordert, dass die Politik ausreichend Mittel für gute Löhne für die Beschäftigten im ÖPNV bereitstellen solle. Ein zukunftsfähiger ÖPNV ließe sich nur mit attraktiven Löhnen für die Beschäftigten realisieren. Die Landräte sollten eine Lösung dafür finden, heißt es in einer Mitteilung. Bereits Ende Januar streikten Beschäftigte einiger Regionalverkehrsunternehmen rund um Leipzig. Sie fordern 650 Euro mehr im Monat.

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Veröffentlicht am 15. Februar 2023 um 8:59 Uhr.
Letzte Bearbeitung: 15. Februar 2023 um 8:59 Uhr.

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