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Am 1. März soll der grundhafte Ausbau der Weststraße in Taucha starten. Der Stadtrat beschloss heute in seiner Sitzung, für die Vergabe der Bauleistungen den Bürgermeister zu ermächtigen.

Die Stadt Taucha will die Weststraße grundhaft ausbauen. Für diese Maßnahme wurden Fördermittel beantragt. Am 22. Juli 2022 kam von der Landesdirektion Sachsen der entsprechende Bescheid: 50 Prozent der Kosten wurden bewilligt. Die Gesamtkosten werden zwischen 800.000 und 850.000 Euro liegen, die Kostenschätzung der Verwaltung belief sich auf 1.056.000 Euro. Seit 15. Dezember und noch bis gestern lief die Ausschreibung. Um die Maßnahme planmäßig durchführen zu können und die Abrechnung der Fördermittel termingerecht zu realisieren, wurde Bürgermeister Tobias Meier heute vom Stadtrat ermächtigt, die Vergabe zu beschließen. Denn die nächste Stadtratssitzung findet erst am 2. März 2023 statt – was einem geplanten Baubeginn am 1. März im Wege stehen würde.

Nach der Fertigstellung der Sanierung der Weststraße wollen die Wasserwerke Leipzig in der Freiligrathstraße Rohre und Leitungen wechseln. Im Anschluss werde auch diese Straße durch die Stadtverwaltung grundhaft ausgebaut. Nötig ist der Ausbau der bislang nur marginal genutzten Straßen, weil Stadtverwaltung und städtische Gesellschaft sowie private Investoren umfangreich bauen wollen: Es sollen Standorte für kleines Gewerbe entstehen, die Industriebrache an der Freiligrathstraße soll in Lofts verwandelt werden, an der Jubischstraße will der Landkreis Nordsachsen einen Wertstoffhof bauen und ein privater Investor plant entlang der B87 an der Ecke Freiligrathstraße ein Büro- und Praxisgebäude.

Auch die Freiligrathstraße soll grundhaft ausgebaut werden.
(1 mal heute gelesen)
Veröffentlicht am 19. Januar 2023 um 17:19 Uhr.
Letzte Bearbeitung: 19. Januar 2023 um 18:49 Uhr.
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Daniel Große ist Herausgeber von Taucha kompakt. Er arbeitet seit 2001 als freier Journalist und berichtet hier zu allen Themen, die Taucha bewegen. Infrastruktur, Blaulicht-Meldungen, Veranstaltungen, Neues aus dem Rathaus und vieles mehr veröffentlicht er hier. Schnell, kompakt und verständlich.
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2 Kommentare

  1. “Nötig ist der Ausbau der bislang nur marginal genutzten Straßen, weil Stadtverwaltung und städtische Gesellschaft sowie private Investoren umfangreich bauen wollen”- Also ich meine, die Sanierung ist schon längst überfällig. Die Ecke ist doch eher zum schämen. Wollen wir nicht alle in einem schönen Städtchen wohnen? Die “marginale Nutzung” einer Zufahrtsstraße zum Bhf. liegt dann wohl eher auch daran, dass ihr Zustand derart beschissen ist. Stattdessen fährt fast alles durch die Südstraße. Man kann das alles nicht mehr schönreden oder schreiben.

    • Ja, deswegen wird es ja nun gemacht. Es gibt an vielen Stellen Tauchas Bedarf. Man darf nicht vergessen, dass beispielsweise an den Fußwegen quasi 20 Jahre nichts getan wurde. Da ist in den vergangenen Jahren durchaus sehr viel passiert. Alles auf einmal geht nicht und ohne Fördermittel geht es schon gar nicht. Die sind nun da, also kann die Stadt auch was tun.

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