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Im Wohngebiet Graßdorfer Wäldchen kam es heute zum Brand in einem Wohnhaus. Gemeldet war zuerst ein Feuer auf der Terrasse im Erdgeschoss. Die Flammen weiteten sich aber schnell aus.

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Um 16.17 Uhr heulten die Sirenen über Taucha und den Ortsteilen. Die Freiwilligen Feuerwehren Taucha und Merkwitz, Jesewitz, Krostitz, Schkeuditz und Eilenburg waren im Einsatz. Die Lage war zunächst unübersichtlich und wurde zunehmend dramatischer. Der Brand, der offenbar auf der Terrasse des Reihenhauses begann, griff schnell auf den Innenbereich und dann auch auf die benachbarten zwei weiteren Häuser über. Mit der Drehleiter kam die Feuerwehr Taucha nicht bis direkt ans Haus, also musste mittels Schnellangriffstrupps direkt ins Haus gegangen werden. Auch von der Gartenseite erfolgte die Brandbekämpfung.

Bürgermeister Tobias Meier war vor Ort und informiert sich über die Lage, auch um zu erfahren, ob die betroffenen Familien eine Notunterkunft benötigen. Dies sei wohl nicht der Fall, die Bewohner kämen bei der Familie oder Freunden unter, hieß es.

Die Brandbekämpfung lief mehrere Stunden weiter. Die Feuerwehr öffnete Teile des Dachs des kompletten dreiteiligen Reihenhauses, denn der Brand war offenbar unter das Dach gekrochen.

Die Feuerwehr Schkeuditz war zusätzlich mit einer Wärmebild-Drohne im Einsatz, um Glutnester unter dem Dach erkennen zu können.

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Update, 21.35 Uhr:
Nach knapp fünf Stunden war gegen 21 Uhr der Einsatz der rund 60 Kameradinnen und Kameraden beendet. „Das hintere Haus, an dem das Feuer ausbrach, ist derzeit gesperrt und unbewohnbar. Das mittlere Haus ist aktuell auch nicht betretbar und durch Feuer sowie Wasser stark beschädigt. Am vorderen Haus haben wir nur oben das Dach geöffnet, um zu sehen, ob das Feuer bis dort hin kam. Dem war nicht so, also mussten wir hier auch nicht löschen“, fasst Jörg Schmidt, der stellvertretende Wehrleiter aus Taucha den kräftezehrenden Einsatz zusammen. „Das war schon nicht ohne. Die Zusammenarbeit mit der Leitstelle war sehr gut. Hier wurde gut reagiert und ziemlich schnell nachalarmiert, so dass wir genügend Kräfte hatten, die mit Atemschutzgeräten direkt ins Haus konnten. Zehn Kameraden wechselten sich hier ab“, berichtet er. Im Haus mussten unter anderem Wände und Decken geöffnet und Schränke verrückt werden, um den Brand bekämpfen zu können.

Neben den bereits genannten Feuerwehren war auch der so genannte ABC-Erkunder aus Leipzig vor Ort, um die Giftstoffe im Rauch zu messen. Eine Gefahr ging nicht aus.

Verletzt wurde niemand. Drei Personen seien vorsichtshalber vom Rettungsdienst abgeklärt worden, blieben aber ohne Befund.

Zur Brandursache ist noch nichts bekannt. Ein technischer Defekt könne nicht ausgeschlossen werden, so Jörg Schmidt. Die Polizei hat eine Nachtwache organisiert, um zum Einen das Hab und Gut der Bewohner zu schützen und zum anderen sofort Alarm zu schlagen, sollten doch noch Glutnester vorhanden sein.

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Veröffentlicht am 6. Dezember 2023 um 16:54 Uhr.
Letzte Bearbeitung: 7. Dezember 2023 um 12:49 Uhr.

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