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Vor 172 Tagen schwebten die ersten Module für den Anbau der Regenbogenschule ein. Morgen, also nach 173 Tagen, ist es soweit: Die Grundschüler können ihr nun vergrößertes Schulhaus komplett nutzen. Innen erinnert nichts mehr an die Container. Taucha kompakt hat sich exklusiv umgesehen.

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Birgit Plewe ist zufrieden. Auch wenn sie „täglich noch kleine Dinge findet“, wie sie sagt. Kaum angekommen im Erdgeschoss des Anbaus der Regenbogenschule zückt die Mitarbeiterin des Tauchaer Bauamtes ihr Mobiltelefon und fotografiert den leicht beschädigten Dichtungsrahmen eines Fensters. „Das sind Details, alles kein Problem“, konstatiert sie. Insgesamt überwiege die Freude und der Stolz. „Mit 14 Monaten ab Bauantrag bis zur Eröffnung liegen wir wirklich sehr gut in der Zeit, auch wenn wir die ursprünglich angedachten zwölf Monate nicht geschafft haben“, so Plewe. Das sei aber vor allem den langen Genehmigungs- und Freigabeprozessen geschuldet. „Wir sind mit der Modulbauweise so schnell, dass manche öffentlichen Stellen nicht hinterherkommen“, erklärt sie und nennt beispielsweise den Brandschutz. „Jetzt sind aber alle Genehmigungen erteilt, die Kinder können am Montag kommen“, sagt sie.

Bereits von außen ist Neues zu entdecken: Die Regenbogenschule hat ein neues Logo bekommen. Ein stilisierter Regenbogen wird begleitet von einer klaren, modernen Schriftart. Ein wenig verspielt, aber nicht zu kindisch. Genau passend für eine Grundschule und ihre Kinder, die hier ein Stück ihres Weges zum Erwachsenwerden begleitet werden. Das Logo und die Schriftart ziehen sich auf Türschildern durch den gesamten Anbau. Das neue Wegleitsystem wird Schritt für Schritt auch im Bestandsbau umgesetzt.


Sehr viel Platz ist auf den Gängen des Schulgebäudes. An den Wänden stören keine Haken für Kleidungsstücke. Dafür wurden eigens fünf Garderoben für je zwei Klassen eingerichtet. Modern sind auch die Umkleiden vor dem neuen Turnraum. Hier befindet sich sogar eine Dusche.

Eine der fünf neuen Garderoben.

Die Umkleiden vor dem Turnraum haben auch eine Dusche.

In den Klassenzimmern herrschte vergangene Woche trotz der Herbstferien großes Gewusel: Lehrerinnen und Lehrer sowie der Hort „Tauchsches Spielhaus“ der Volkssolidarität räumten ihre neuen Räume ein und brachten viel Liebe zum Detail mit.

Im ersten Obergeschoss stand Andrea Müller an einer digitalen Tafel. Die Lehrerin einer dritten Klasse zeigte sich begeistert. „Das ist wirklich eine Bereicherung. Ich habe hier ein digitales Klassenbuch drauf, die Tafel ist ans Internet angeschlossen, ich kann Filme zeigen, mal schnell mit den Kindern etwas recherchieren“, zeigte sie sich von den neuen Möglichkeiten begeistert.

Auch für den Hort ändert sich einiges: Er kann nun teilweise andere Räume nutzen und verfügt insgesamt über mehr Platz. „Das ermöglichte uns unter anderem die Einrichtung eines Entspannungsraumes, freut sich Hortleiterin Ina Weise. Der Raum ist etwa mit Schaumstoff-Elementen und einer beleuchteten Wassersäule eingerichtet. In den nächsten Wochen erfolge der weitere Ausbau, damit das Zimmer insgesamt gemütlicher wirkt.

Ebenfalls neu ist die Heizung, die nun das gesamte Schulgebäude versorgt. Und das Treppenhaus im Bestandsgebäude wurde auch einer Modernisierung unterzogen.

Auch im Außenbereich geht es voran beziehungsweise sind Fertigstellungen zu vermelden: Die PKW-Stellplätze rings um das Schulhaus sind größtenteils fertig. In der Rudolf-Breitscheid-Straße ist vor der Schule eine so genannte Kiss-and-Go-Zone entstanden. Kurzzeitstellplätze also, die es Eltern ermöglichen, ihre Kinder schnell aus dem Auto zu entlassen. Die Straße selbst soll im Laufe der Woche wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Zwischen Regenbogenschule und Oberschule soll sich künftig der Schulgarten in Form von Hochbeeten befinden.

Der verbliebene Schulhof ist auch wieder komplett nutzbar.

Und im hinteren Bereich der Schule in Richtung Spielplatz ist die Entwässerungsgrube fertig und begrünt.

Veröffentlicht am 27. Oktober 2019 um 13:23 Uhr.
Letzte Bearbeitung: 27. Oktober 2019 um 13:23 Uhr.
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Seit 2001 arbeitet Daniel Große als freier Journalist. Er fühlt sich in vielen Themengebieten zu Hause. Lokales, Immobilienthemen, Ratgeber- und Verbrauchernachrichten, Medien und Netzwelt sind seine bevorzugten Gebiete. Daniel Große ist Herausgeber von Taucha kompakt.
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