Der Bagger täuscht - er gehört zu den Bauarbeiten der Leipziger Verkehrsbetriebe vor dem Haus. An der "Villa Taucha" tut sich seit Jahren nichts.

In Taucha sollte seit 2019 an der Leipziger Straße 62 ein Altbau saniert werden. Die Fertigstellung war für Ende 2019 angekündigt. Passiert ist baulich bis auf eine Entkernung nichts. Aktuell steht das Haus weitgehend nur als Hülle mit undichtem Dach da. Das Landratsamt verlangt ein Standsicherheitsgutachten. Die Berliner Projektgesellschaft Q-Properties streitet sich mit den Behörden und schiebt Bauverzögerungen auch auf Corona und die aktuelle Materialknappheit. Indes warten Anleger des Portals Home Rocket auf die Rückführung ihrer Darlehen.

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Es war ambitioniert, was die Q-Properties GmbH aus Berlin im Dezember 2018 ankündigte: Ein Mehrfamilienhaus in der Leipziger Straße 62 soll denkmalgerecht saniert werden. „Geplant sei eine gehobene Ausstattung mit Echtholzparkett, Fußbodenheizung, Solarthermie und zweifacher Verglasung mit Schallschutz. Laut Exposé richte sich das Angebot an Investoren, die Wohnungseigentum zum Zweck der langfristigen Vermietung oder zur Selbstnutzung erwerben wollen. Besonderer Augenmerk werde auf die Energieeffizienz gelegt. Diverse Maßnahmen wie Dämmung der Kellerdecke, des Daches und Teilen der Außenwände sowie die enge Zusammenarbeit mit einem Energieberater sollen dazu beitragen, dass die „Villa Taucha“ den Status eines „KfW-Effizienzhauses Denkmal“ erreicht“ – so berichtete Taucha kompakt damals. Zu sehen ist von diesem Vorhaben jetzt, dreieinhalb Jahre später, nichts. Im Gegenteil: Das Wohnhaus ist noch immer nicht saniert. Es fehlen sämtliche Wände und Decken, das Dach ist defekt. Im Hof verraten Pflanzen, die sich am Gerüst und der Fassade entlang winden, wie lange hier schon nichts geschehen ist.

Anleger warten auf Geld

Was also ist da los? Das fragen sich nicht nur Tauchaer, sondern auch die Anleger, die über die Crowd-Invest-Plattform Home Rocket das Sanierungsprojekt finanziert haben. Home Rocket funktioniert in etwa so wie bekannte Crowdfunding-Plattformen: Es werden Projekte vorgestellt, für die Geld gesammelt werden soll. Investoren geben Geld in das Projekt. Ist eine bestimmte Schwelle erreicht, gilt das Projekt als finanziert. Mit dem Geld arbeiten die Projektentwickler, bauen also ein Haus oder sanieren es. Bei Fertigstellung des Projektes erhalten die Anleger ihr eingezahltes Geld – meist nebst Zinsen – zurück.

Im Fall der „Villa Taucha“ warten die privaten Geldgeber nun schon seit August 2020 auf die Rückführung ihrer Investitionen. Stolze 800.000 Euro wurden gesammelt – der höchste Einzelbetrag wird auf der Projektseite bei Home Rocket mit 30.000 Euro angegeben. Auch einige 10.000-Euro-Fundings finden sich. Home Rocket bemühe sich ständig um einen lückenlosen Kommunikationsfluss, komme aber an Grenzen: „Die Kommunikation mit den Projektentwicklern ist in den meisten Fällen gut, gestaltet sich in diesem Fall allerdings als sehr schwierig. Wir haben durch die ausbleibenden Rückzahlungen und mangelnde Kooperation einiges an Reputation eingebüßt. In jedem Fall ist HOME ROCKET bestrebt, ganz im Sinne der Anleger:innen im Rahmen unserer Möglichkeiten einen positiven Ausgang zu erwirken“, sagt Pia Vejnik, Sprecherin des Unternehmens aus dem österreichischen Graz.

Einer der Privat-Anleger meldete sich dieser Tage bei Taucha kompakt mit der Bitte, mal nachzusehen, wie weit die Bauarbeiten am Haus sind. Die Frage konnte direkt beantwortet werden: Es gibt keine Bauarbeiten, seit Jahren nicht. Der Anleger ahnte so etwas schon, denn in einem Update vom 25. Mai 2022 schreibt Home Rocket davon, dass „leider alle vereinbarten und durch die Emittentin zugesagten Gesprächstermine von dieser abgesagt, verschoben bzw. nicht eingehalten wurden. Seitens HOME ROCKET geforderte Unterlagen zur Verifizierung der Angaben der Emittentin zum aktuellen Status des Projekts sowie die versprochenen Updates und das Bautagebuch wurden auch nach zahlreichen Anfragen und Aufforderungen von der Projektgesellschaft nicht wie avisiert und kommuniziert, übermittelt“, zitiert der Anleger aus dem eigentlich vertraulichen Update. Dabei hatte es seitens der Q-Properties gegenüber Home Rocket noch im November 2021 geheißen, dass der Rohbau begonnen habe und im ersten Quartal 2022 abgeschlossen sein soll.

Blick vom Durchgang nach oben durch’s Dach bis in den Himmel.

Also begann die Recherche. Eine telefonische Kontaktaufnahme scheiterte vorerst – die bis Oktober 2010 noch funktionierende Telefonnummer ist laut Netzansage nicht vergeben. Ein Blick ins Handelsregister offenbarte, dass die Q-Properties GmbH seit 18. Mai 2022 innerhalb Berlins ihren Sitz gewechselt hat: Vom Kurfürstendamm 194 in die Friedrichstraße 171. Ebenso ist zu lesen, dass Geschäftsführerin Mandy Dewitz seit 7. Januar nicht mehr diesen Posten inne hat. Stattdessen wird nun Simon Forst als Geschäftsführer benannt.

Virtuelles Büro

Auf der Website des Unternehmens findet sich eine neue Telefonnummer. Hier werden Anrufe zwar angenommen, besonders hilfreich ist dies jedoch nicht. Die Dame an der Anrufannahme weiß von nichts, kennt keine Mitarbeiter und kann auch nicht verbinden. Man rufe zurück, heißt es. Das wundert nicht, denn hier handelt es sich nur um ein Telefonsekretariat, das offenbar von der Deutsche Bureau AG betrieben wird. Diese sitzt an der neuen Adresse der Q-Properties GmbH in der Friedrichstraße 171 und bietet neben diesem Annahmeservice auf ihrer Website auch eine „repräsentative Geschäftsadresse“. Auf der Website heißt es: „Melden Sie den Hauptsitz Ihrer Firma an einer unserer Top-Adressen. Kombiniert mit unserem professionellen Telefonsekretariat sind Sie am Standort immer optimal erreichbar, auch wenn Sie selbst nicht vor Ort sind!“ Eine dieser Adressen ist das „Einstein Palais“ in besagter Friedrichstraße 171. Physisch sitzt die Q-Properties möglicherweise dort nicht – eine Vor-Ort-Recherche in Berlin ergab, dass weder am Klingelschild noch an den Briefkästen der Firmenname zu finden ist. Auch nicht die weiteren Unternehmen der Q-Gruppe, aber dazu später. Auf ihrer Website gibt die „Q“ selbst noch den Kurfürstendamm 194 an. Auch an dieser Adresse existiert mit dem „Satellite Office“ ein Unternehmen, das eine „repräsentative Geschäftsadresse“ bietet. Wo die Q-Properties nun also wirklich sitzt und ob überhaupt Büroräume existieren, bleibt vorerst ungeklärt.

Klingeln kann man bei der Q-Properties in der Friedrichstraße 171 in Berlin nicht.
Diese Briefkästen nehmen keine Post für die Q-Properties oder die anderen angeblich unter dieser Adresse sitzenden Unternehmen an.

Kontakt per Mail

Die nächste Kontaktaufnahme erfolgte per E-Mail. Die Q-Properties hat bereits 2018, 2019 und 2020 mit Taucha kompakt kommuniziert, denn es sollte eine Anzeige platziert werden. Daraufhin wurde zuerst im Dezember 2018 ein redaktioneller Text veröffentlicht – und zum Verkaufsstart der Wohnungen am 3.1. 2019 noch eine Anzeige in Form eines Advertorials. Außerdem wurde ein Werbebanner platziert.

Im Dezember 2019 fragte Taucha kompakt nochmals bei der Q-Properties nach, warum das Objekt noch nicht begonnen wurde. Die Antwort einer Mitarbeiterin aus dem Vertriebsmanagement lautete: „Wir haben bis heute von den 6 Wohneinheiten 2 erfolgreich verkauft und 3 weitere reserviert. Somit neigt sich die Verkaufsphase dem Ende entgegen. Weiterhin hatten wir in der Zwischenzeit einige Abstimmungspunkte mit der Bauaufsichtsbehörde, da Unstimmigkeit darüber bestand, wie wir mit der Standsicherheit derzeit und während der Bauphase umgehen. Dies konnte aber nun endgültig geklärt und beschieden werden. Von der Bauseite haben wir das Objekt bereits entkernt und machen gerade Fundamentarbeiten im Keller. Sobald die Temperaturen wieder etwas höher sind, werden wir mit dem Aufbau der Geschossdecken beginnen. Wir sind also auf Kurs, wenn auch nicht ganz in unserem internen Zeitplan.“

Pierre Avoi AG und Sven Herbst

An die persönliche E-Mail-Adresse dieser Mitarbeiterin wurde also eine Nachricht geschrieben mit der Bitte um weitere Kontaktaufnahme, um oben genannte Unstimmigkeiten aufzuklären. Nur wenige Stunden später kam eine Antwort von einem Sven Herbst, der um schriftliche Zustellung von Fragen bat. Sven Herbst? Der Name trat bislang mit der Q-Properties nicht in Erscheinung. Allerdings ist er seit 2. März 2022 Geschäftsführer der YNTO Deutschland GmbH. Das Unternehmen betreibt seit Januar 2022 die Plattform ynto-crowd.com, eine Plattform für Crowd-Investments im Immobiliensektor. YNTO gehört – wie die Q-Properties auch – zur Pierre Avoi Group aus Zug in der Schweiz. Herbst selbst ist ebenfalls in Zug geboren. Die Pierre Avoi Group ist an mehr als 150 weiteren Unternehmen, vornehmlich aus der Immobilienbranche beteiligt.

Eigene Crowdinvesting-Plattform

Aber zurück zu YNTO: Die Pierre Avoi AG hat also eine eigene Plattform für Crowd-Investings gegründet. Man bemühte sich um gutes Ansehen, war zwischenzeitlich sogar Mitglied im Bundesverband Crowdinvesting. Im März 2022 gab der Bundesverband allerdings bekannt, dass YNTO ausgeschlossen wurde – die Mitgliedsbeiträge wurden nicht entrichtet.

YNTO sitzt seit Mai 2022 laut Handelsregister angeblich auch in der Friedrichstraße 171. Genau so wie die Q-Trading GmbH & Co. KG, Krondach & Steinmeister GmbH oder andere zum Netzwerk der „Q“ bzw. Pierre Avoi gehörenden Unternehmen. Auf ihren Websites geben die Unternehmen jeweils noch den Kurfürstendamm 194 an.

Sven Herbst selbst sieht die Angelegenheit recht entspannt. Er antwortet in der Funktion als Bevollmächtigter der Gesellschafterin, der Pierre Avoi AG. Zu firmeninternen Vorgängen gebe man keine Auskunft. Umzug und Wechsel der Geschäftsführung seien legitim. Auch gebe es kein Kommunikationsproblem: „Wir sind weder für die Investoren noch für Behörden schwer erreichbar, wir haben lediglich den Firmensitz verlegt, da der alte Mietvertrag ausgelaufen ist. Wir haben einen Telefondienst, damit sichergestellt ist, dass alle Anrufe entgegengenommen werden“, sagt er und führt weiter aus: „Am Geschäftssitz hängt sehr wohl ein Briefkasten und Post wird angenommen. Die Webseiten werden gerade aktuell überarbeitet. Die Unternehmen sitzen dort auch physisch. Gerne machen wir einen Termin aus und Sie kommen uns besuchen“, bietet er an.

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„Umfinanzierung“ für Anleger in Planung

Auch auf die laut Home Rocket vorherrschenden Kommunikationsprobleme geht Sven Herbst ein: Zum einen sei es „unsere Entscheidung, wann und wie wir dort kommunizieren und ob wir Termine absagen. Dafür müssen wir uns nicht erklären“, so Herbst. Home Rocket hätte dennoch „nur aus unserem guten Wissen heraus alle Unterlagen zum Projekt bekommen“, teilt er weiterhin mit. Ein Bautagebuch oder einen Bauzeitplan könne man derzeit nicht seriös vorlegen, da dieser nicht einhaltbar wäre. „Die Materialsituation und insbesondere die nach oben geschossenen Baupreisen machen weder uns noch dem Generalunternehmener oder den Subunternehmern das Leben aktuell leicht. Wir werden dennoch im kommenden Update einen groben Plan vorlegen. Das betrifft aber mehr die Kunden, die die Wohnungen gekauft haben. Für die Anleger von Home Rocket haben wir eine Umfinanzierung in Planung, um das Thema vom Tisch zu bekommen“, kündigt der 40-Jährige an.

Corona- und Lieferengpass seien schuld

Generell sei das Vorhaben in Taucha nicht gefährdet und keine Seite, also weder die privaten Anleger, noch die Käufer der Wohnungen, würden einen Ausfall erleben, sichert er zu. „Es handelt sich lediglich um eine Corona- und durch Lieferengpass bedingte Verzögerung. Weiterhin hat der Streit mit den hiesigen Behörden das ganze weiter Verzug gebracht. Das Vorhaben wird in jedem Fall umgesetzt“, teilt Sven Herbst mit.

Ist das Haus einsturzgefährdet?

Der „Streit mit den hiesigen Behörden“ ist nach Informationen von Taucha kompakt allerdings viel mehr als das. Dem Anschein nach kommt die Q-Properties nicht den bauerechtlichen Erfordernissen nach. Die von der Vertriebsmitarbeiterin bereits im Dezember 2019 angesprochenen Fragen der Standsicherheit des Gebäudes existieren offenbar noch immer. Eckhard Rexroth, Baudezernent des Landkreises Nordsachsen, teilt auf Anfrage mit:

„Ein Bauantrag für Sanierung und den Umbau des denkmalgeschützten Mehrfamilienhauses in der Leipziger Str. 62 in Taucha wurde im Jahr 2020 gestellt und unter Auflagen genehmigt. Bestandteil der Bauantragsunterlagen ist ein bautechnischer Nachweis der Standsicherheit, der spätestens zum Baubeginn vorliegen muss. Dabei gilt grundsätzlich, dass jede bauliche Anlage für sich allein standsicher sein muss, d.h. sich nicht an benachbarten Häusern abstützen darf. Da im vorliegenden Fall begründete Zweifel an der Standsicherheit des Hauses bestehen, musste die untere Bauaufsichtsbehörde ein Verfahren gegen den Eigentümer eröffnen, an dessen Ende auch ein Abriss des Gebäudes stehen kann. Weil es sich um ein laufendes Verfahren handelt, können keine weitergehenden Angaben gemacht werden.“

Auch Sven Herbst bestätigt, dass das Landratsamt Nordsachsen den Abriss des Hauses in Erwägung zieht. „Das ist korrekt, wir gehen hier aber juristisch gegen die Behörde vor, weiter darf ich mich dazu nicht äußern“, teilt er mit.

Die Stadtverwaltung Taucha würde es laut Georg Hoyer, Sachbearbeiter im Fachbereich Bauwesen, sehr bedauern, wenn „das denkmalgeschützte Haus wegkommt. Aber wir haben die Befürchtung, dass das mal zusammenrutscht. Letztlich wird es wohl aufgrund des offenkundig schlechten Gebäudezustandes vorbehaltlich eines statischen Gutachtens auf Abriss hinauslaufen. Für die Anleger hoffen wir dann auf einen finanziell glimpflichen Ausgang der Sache“, sagt er. In entsprechenden Investment-Foren wird bereits davon ausgegangen, dass die Zahlungen ausfallen, die Investments also verloren sind. Sven Herbst hält dagegen: „Das ist Unsinn. Wer das Thema Corona, Engpässe bei Material bis heute noch nicht nachvollziehen kann, hat es nicht verstanden. Wir sind bereits juristisch erfolgreich gegen Anleger und andere die dies öffentlich behauptet haben vorgegangen und haben gewonnen, das werden wir auch weiterhin so handhaben.“

Auch verweist Herbst auf die bisher erledigten Arbeiten: „Wir haben die Entkernung und den Abriss durchgeführt, leider ist dann der beauftragte Generalunternehmer insolvent gegangen, wir mussten neu ausschreiben. Mittlerweile sind aber neue Verträge unterzeichnet worden. Nun müssen wir den Ärger mit den Behörden aufklären und können in die weitere Umsetzung gehen“, kündigt er an.

Dass die einst beauftragte Baufirma Hohmann & Wulff GmbH insolvent ging, stimmt. Der damalige Generalunternehmer-Vertrag sei von einer Schwesterfirma der Hohmann & Wulff GmbH übernommen, worden, die „uns nachweislich als bonitätsstark vorgestellt wurde. Wir hatten zu keiner Zeit Zweifel daran, dass diese ebenfalls in die Insolvenz geht“, so Herbst. „Jetzt haben wir einen neutralen Generalunternehmer, mit dem wir seit Jahren vertrauensvoll zusammenarbeiten. Angaben zu unseren Partnern können wir aus marktstrategischen Gründen nicht machen“, erklärt er weiter. Wann die Bauarbeiten wieder starten, hänge vom Verlauf des amtlichen Verfahrens ab.

Weitere Bauvorhaben stocken

Es dürfte spannend zu erleben sein, wie und ob es an der „Villa Taucha“ weitergeht. Generell gibt es offenbar an weiteren von der Q-Properties betreuten Bauvorhaben Probleme. In der Angerstraße 11 in Leipzig wurde bis August 2020 ein Altbau saniert. Nachdem das Projekt vielversprechend begonnen wurde, stockt es seitdem. Für dieses Projekt war laut Sven Herbst ebenfalls die Hohmann & Wulff GmbH als Generalunternehmer beauftragt. „Aber auch hier sind nun neue Verträge gefasst und der Bau geht im Juni weiter und wird bis September fertiggestellt“, sagt Sven Herbst.

Auf diesem Grundstück an der Taubestraße 30 will die Q-Properties ein Mehrfamilienhaus mit Tiefgarage bauen.

Und vielleicht kommt ja auch in das Projekt Taubestraße 30 in Leipzig neuer Schwung. Hier sollte ein Wohnhaus inklusive Tiefgarage entstehen. 750.000 Euro wurden über Home Rocket eingeworben. Baubeginn sollte im 2. Halbjahr 2019 sein, die Fertigstellung war für das 4. Quartal 2020 geplant. Wirklich passiert ist auf dem Grundstück in Leipzig-Abtnaundorf aber noch nichts. Ein Baubeginn ist bislang nicht zu erkennen. „Hier wurde im Februar 2021 das Grundstück abgesperrt, seitdem fehlen uns die Parkplätze. Außerdem wurde der alte Bagger hingestellt, ob der überhaupt noch funktioniert, weiß keiner. Gedreht hat der sich nie“, sagt eine Anwohnerin. Ende 2021 sei noch ein Mietcontainer abgestellt worden. „Wir hatten schon gehofft, es geht nun los, aber leider war es wieder nichts“, so die Nachbarin. Und so ist das einzige, das sich hier bewegt, die Mohnblumen und das Unkraut, das sich am nahezu historischen Bagger entlang windet.

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(1 mal heute gelesen)
Veröffentlicht am 7. Juni 2022 um 10:10 Uhr.
Letzte Bearbeitung: 7. Juni 2022 um 11:07 Uhr.

1 Kommentar

  1. Dass die Angerstraße 11 auf dem Crowdinvest-Portal in Leipzig-Stötteritz verortet wird, was nun wirklich völlig woanders als Leipzig-Lindenau ist, ist jedenfalls auch sehr vertrauenserweckend.

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