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Freie Fahrt durch Taucha

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Es ist geschafft! Neun Monate dauerten die umfangreichen Arbeiten am Trink- und Abwassernetz entlang der B87. Seit heute ist die Bundesstraße inklusive der Kreuzung wieder befahrbar. Damit sind die Zeiten der Umleitung vorbei.

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Von der Graßdorfer Straße bis zum Kreuzungsbereich Leipziger Straße sowie in der Leipziger Straße selbst haben die Kommunalen Wasserwerke Leipzig (KWL) das Trink- und Abwassernetz erneuert. Die Investitionssumme liegt bei rund 2 Millionen Euro. Die Bauarbeiten der KWL begannen bereits am 2. März, ab 23. März war die Kreuzung dann gesperrt, es galten Umleitungen durch Taucha und großräumig an Taucha vorbei. Der ursprünglich für Ende November geplante Fertigstellungstermin konnte nicht gehalten werden, weil sich die KWL – dankenswerter Weise – dafür entschieden, nicht nur die vom Bau betroffenen Stellen der Straße sondern die komplette Straße neu zu asphaltieren. Alles andere wäre wohl auch nicht vertretbar gewesen, Flickschusterei gibt es schließlich genug in der Stadt.

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Mit dem Abschluss der Baumaßnahmen ist der Ausbau des Tauchaer Mischwassernetzes nahezu komplett, wie Ulrich Meyer, technischer Geschäftsführer der KWL vor Ort mitteilte. Damit könnten die KWL nun eine gewässerverträgliche Mischwasserentlastung entsprechend den Zielen der EU Wasserrahmenrichtlinie bis Ende des Jahres gewährleisten. Jene EU-Verordnung war der Hauptgrund für die Arbeiten. „Die Maßnahmen waren aufgrund ihres wasserrechtlichen Hintergrunds alternativlos. Sie schaffen aus Gewässerschutzsichtpunkten im Netz wichtigen Stauraum für eine größtmögliche Schmutzfrachtrückhaltung“, so die KWL in einer Mitteilung. Bei Starkregen könne nun Mischwasser gezielt im Netz eingestaut werden und dann zeitverzögert und je nach Kapazität zur Behandlung in die Kläranlage geleitet werden. Das alte Netz konnte dies nicht. Allerdings: Grundstückseigentümer sollten nun noch genauer ihre Rückstauklappen prüfen und diese bei Bedarf nachrüsten. Eigentümer seien grundsätzlich selbst verpflichtet, sich gegen einen Rückfluss aus dem Abwassernetz abzusichern.

Bei der heutigen Wiederinbetriebnahme der Kreuzung war auch Bürgermeister Tobias Meier zugegen. „Wir freuen uns, dass dieser wichtige Verkehrsknoten nun wieder genutzt werden kann und dass die Arbeiten der KWL erfolgreich abgeschlossen wurden“, sagte er und dankte allen Tauchaern für das Verständnis während der Bauarbeiten.

Während diese Maßnahme nun fast beendet ist – wenige Restarbeiten an den Fußwegen folgen – werkelt der Bauhof derzeit an Fußwegen, etwa an der Poststraße, der Klebendorfer Straße, der Robert-Blum-Straße und Friedrich-Engels-Straße. „Dies sind Maßnahmen für die Herstellung der Barrierefreiheit im Übergang von der Straße zum Fußweg“, so Ordnungsamtsleiter Jens Rühling. Bei Vor-Ort-Terminen mit Rollstuhlfahrern habe sich gezeigt, dass hier Handlungsbedarf besteht. Auch Eltern mit Kinderwagen und Radfahrer dürften sich über diese Maßnahme, die aus Mitteln des Bauhofes bezahlt wird, freuen.

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Veröffentlicht am 11. Dezember 2015 um 15:18 Uhr.
Letzte Bearbeitung: 11. Dezember 2015 um 15:18 Uhr.


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Daniel Große ist Herausgeber von Taucha kompakt. Er arbeitet seit 2001 als freier Journalist und berichtet hier zu allen Themen, die Taucha bewegen. Infrastruktur, Blaulicht-Meldungen, Veranstaltungen, Neues aus dem Rathaus und vieles mehr veröffentlicht er hier. Schnell, kompakt und verständlich.
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1 Kommentar

  1. Hallo mein Name ist B. Schwarze.Ich möchte mich mal zur Eröffnung der Kreuzung äußern, es ist niemand aufgefallen von den Verantwortlichen Baufirmen geschweige von den Verantwortlichen des Stadthauses, das ein Mast einer Straßenbeleuchtung mit angebrachten Schildern von der Sparkassenseite kommend die Ampel verdeckt, ich frag mich wie die Leute im Stadthauses und die Verantwortlichen der Baufirmen nicht merken was da gebaut wurde, es besteht eine große Gefahr dadurch Unfälle provoziert, ich denke an solche mit dem Motorradfahrer 2014,genauso wie mit der Ampelsteuerung,die ist die alte Version geblieben,daß kann ich nicht verstehe, hier ist lange geplant und gebaut wurden und Steuergelder verbaut worden.Es wird weiterhin von Eilenburg kommend kräftig bei rot gefahren, ich habe 30 min mal es beobachtet und 14 Autos gezählt die bei Rot in Richtung Leipzig gefahren sind bei gleicher Grünschaltung der Fußgänger. Muss meinerseits erst jemand sterben oder verletzt werden bis sich ein Verantwortlicher findet um der Sache sich annimmt,es benutzen viele ältere Menschen und Schüler die Stelle. Ich habe den Sachverhalt ein Tag vor Eröffnung den Herrn Jakoup informiert, mann sieht es noch, ohne Ergebnis.Mir ist es bewusst das man die Lampe neu umsetzen muss, aber man kann die zwei Schilder abschrauben die für Radfahrer und Fußgänger in Stadt einwärtiger Richtung gedacht sind und anderswo anbringen .Ich hoffe doch das sich alles zum guten aller Beteiligten ausgeht und im neuen Jahr die Mängel abgeändert werden zum Vorteil der Fußgänger und Autofahrer.Ich wünsche Ihnen eine frohe Weihnachten. einen guten Rutsch ins neue Jahr. Mfg B.Schwarze

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