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Endspurt am Trog – letzte Tage des Bahnübergangs Gerichtsweg

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In weniger als einem Monat soll er fertig sein, der Trogbau zu Taucha. In über zwei jahren Bauzeit verwandelte sich der einstige Bahnübergang in der Portitzer Straße zur Eisenbahnunterführung. Gleichzeitig wurde der Bahnhof modernisiert und komplett umgestaltet. Jetzt laufen die letzten Arbeiten am so genannten Trogbau, den Taucha kompakt mit einer Artikelserie begleitet hat.

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Auf beiden Seiten der Unterführung erfolgen in den nächsten Tagen vor allem Asphalt-Arbeiten, teilt Projektleiter Thomas Schwarz mit. Der kombinierte Fuß- und Radweg, der derzeit noch in einem größeren Bogen bis in die „Schlippe“ am Bahndamm führt, soll nach derzeitigen Planungen erst kurz vor der Verkehrsfreigabe fertig gestellt sein. Selbige, also die Verkehrsfreigabe erfolge am 7. November um 13 Uhr. Ab diesem Tag können also Autos unter den Bahnschienen fahren.

Am nächsten Tag, dem 8. November um 11 Uhr wird es dann ein weiteres durchaus geschichtsträchtiges Ereignis geben. Dann nämlich schließt sich die Schranke am Bahnübergang Gerichtsweg zum letzten Mal – und bleibt geschlossen. Wie berichtet hat sich die Deutsche Bahn entschieden, den Bahnübergang wegfallen zu lassen. Bedenken und Einsprüche der Stadtverwaltung Taucha haben nichts genützt. Auf ein langwieriges und kostenintensives Gerichtsverfahren wurde seitens der Stadt wegen anzunehmender Aussichtslosigkeit verzichtet.

Den aktuellen Endspurt am Trogbau nutzt auch die Stadt Taucha. Diese errichtet derzeit auf der Portitzer Straße zwischen Friedrich-Ebert-Straße und Schillerstraße eine Querungshilfe. „Die Verkehrsinsel ist eine Idee, die während unserer Planungswerkstätten ‚Verkehr kommunal‘ entstanden ist. Diese lässt sich schnell umsetzen und wird aus Mitteln des Bauhofes bezahlt. Wir sind davon überzeugt, dass diese Querungshilfe eine Erleichterung für Fußgänger ist. Gerade, weil die Schillerstraße künftig durch den direkten Anschluss an den Bahnhof und künftig auch durch den neuen Schulcampus an den Friedrich-Ebert-Wiesen stärker genutzt werden wird“, so Meier.

Bevor am 7. November der Trogbau für den Straßenverkehr genutzt werden kann, rasen aber selbstgebaute Seifenkisten die Straße hinunter und wieder hinauf. Das 1. Trogbaurennen Taucha ist eine Idee des Heimatvereines und wird von diversen Sponsoren unterstützt. Weitere Sponsoren werden gesucht. Auf der dazugehörigen Facebook-Seite kann man sich informieren.

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Veröffentlicht am 8. Oktober 2019 um 17:29 Uhr.
Letzte Bearbeitung: 8. Oktober 2019 um 17:29 Uhr.


6 Kommentare

  1. Ich sehe mit grauen dem Tag entgegen wenn auf der B87 Automassen bis zur Kreuzung Sommerfelder Str fahren um dann auf die Portitzerstr. hin zum ‚Trog zu fahren
    Tolle Lösung und die Bürger bügeln es aus bzw. Ich hoffe im
    nächsten Stau sitzt der Bürgermeister mit drin.
    Taucha hat an Wohnqualität und besser Leben verloren.
    Da müssen die Bürger der M.
    -Erzberger Str. und Co. wohl durch.

    • Nun ja, zumindest werden diese bei der Huckelpiste Portitzer Straße nicht allzu schnell voran kommen. Und das nächste Chaos ist ja vorprogrammiert. Mit dem Umbau der Kreuzung zur Leipziger Straße.
      Aber was wissen wir schon…

  2. Weiss jemand wofür das dritte gleis am neuen bahnhof ist ? Das endet ja in taucha hat aber eigenes wartehaus und beschilderung usw

    • Von Gleis 3 sollen auch Züge abfahren. Ich glaube, das wird dann noch weitergezogen, wenn der Bahnübergang Gerichtsweg geschlossen ist bzw. gibt es dann Weichen, die auf Gleis 2 führen. Das kann ich noch mal klären in den nächsten Terminen…

  3. Da hat schon jemand bei diesem Megaprojekt ohne nachhaltigen Nutzen die Idee für die Grundschüler aus diesem Wohngebiet einen Überweg über die neue Schnellstraße zu schaffen. Respekt. Vielleicht wäre ein sicherer Überweg mit Zebrastreifen zielführender gewesen. An dem Übergang jetzt bremst kein Auto aus dem Tunnel kommend oder fahrend ab, da ist es nur eine Frage der Zeit wann das erste Kind überfahren wird. Da kann sich jemand richtig auf die Schultern klopfen.

  4. alle sprechen vom Trog…aber keiner fragt nach dem Fußweg, welcher ..rechts ..Richtung Friseur..in einem desolaten Zustand ist.
    Fehlende Gehwegplatten, hochstehende ..wo man drüber stolpert. Wird dieser vor der Eröffnung in Ordnung gebracht ?
    Der gleiche Zustand herrscht an der Endstelle an den Einfamilienhäusern..für ältere Menschen sehr gefährlich für Stürze, wenn diese in Richtung Apotheke müssen. Taucha steht in der Pflicht, solche Gefahrenquellen zu beseitigen.

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