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Hexenfeuer: Hundesportverein Taucha lädt ein

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In Taucha wird traditionell am 30. April ein großes Feuer entzündet. Das Hexenfeuer auf dem Gelände des 1. Tauchaer Hundesportvereins ist regelmäßig größer als das Osterfeuer der Stadt Taucha und das abschließende Feuerwerk lockt Tausende Besucher. In diesem Jahr könnte das Spektakel aber etwas kleiner ausfallen. Schuld ist die anhaltende Trockenheit.

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Update 30. April:
Nach dem Regen der vergangenen Tage gilt nun Waldbrandwarnstufe 1. Insofern wird der 1. Tauchaer Hundesportverein heute sein großes Hexenfeuer entzünden dürfen. Ab 15 Uhr geht es auf dem Gelände am Sportplatz Graßdorfer Straße los. Gegen 19 Uhr wird das Feuer entfacht, um 21.45 Uhr lockt das große Höhenfeuerwerk. Zu beachten ist das Parkverbot auf der Graßdorfer Straße, bedingt durch Baumaßnahmen. Wer das Auto nicht unbedingt braucht, sollte es zu Hause lassen.

„Der größte Knackpunkt ist wirklich, dass die Waldbrandstufe im Moment so hoch ist. Regen ist für Freitagabend und Sonnabend zwar angesagt. Inwieweit das für Entspannung sorgt, lässt sich aber im Vorfeld nicht sagen“, blickt Raik Lange, Vorsitzender des 1. Tauchaer Hundesportvereins e.V. mit gemischten Gefühlen auf die nächsten Tage. Bleibe die Waldbrandgefahrenstufe wie derzeit bei 4, müsse das große Feuer ausfallen. „Dann greifen wir auf Plan B zurück. Zur Not stellen wir mit Einbruch der Dunkelheit einige Feuerschalen auf, um für eine angenehme Stimmung und etwas Wärme am Abend zu sorgen“, sagt Lange.

Falls es doch ergiebiger regne und die Wandbrandstufe auf 3 sinke, gebe es auch die Möglichkeit, das Feuer kleiner zu gestalten. Auf Unterstützung des THW könne der Verein hier zählen, sagt Raik Lange. Auch gäbe es eine Wasserleitung vom Sportplatz, die genutzt werden könne.

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Der Verein stehe im Kontakt mit dem Ordnungsamt Taucha. Auch dort sei man gespannt auf die Wetterlage. „Warten wir mal ab. Nach heutigem Stand kann das Feuer nicht stattfinden“, bestätigt Ordnungsamtsleiter Jens Rühling. Auf jeden Fall stattfinden soll das Höhenfeuerwerk. „Bislang haben wir keine Absage vom Landratsamt erhalten“, sagt Feuerwerker Daniel Schlinker. Persönlich sehe er auch kein Problem, da sich in unmittelbarer Nähe nichts befinden würde, was besonders gefährdet wäre.

Wie in jedem Jahr beginnt das Programm des Hexenfeuers am 30. April bereits um 15 Uhr mit einem Kindernachmittag. Es gibt Kaffee, Kuchen und Kinderspiele, eine Bastelstraße und eine Hüpfburg sowie Ponyreiten. Als Highlight locke diesmal eine Dogdancing-Vorführung. Theoretisch würde das Hexenfeuer dann gegen 19.30 Uhr angezündet und um 21.45 Uhr startet das Feuerwerk als krönender Abschluss.

Abstriche müssen Besucher in diesem Jahr bei der musikalischen Untermalung machen. „Es wird leider keine Musik geben. Die Forderungen, die die GEMA an uns stellt, können wir nicht aufbringen. Die Gebühren werden nach der Größe der Veranstaltungsfläche berechnet, was bei uns einen mittelgroßen vierstelligen Betrag bedeuten würde. Das geht einfach nicht“, bedauert Raik Lange.

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Der Eintrittspreis betrage wie immer 1 Euro für alle. Dieser Betrag sei eine kleine Unterstützung, etwa für die anschließende Müllentsorgung.

Update 30. April:
Nach dem Regen der vergangenen Tage gilt nun Waldbrandwarnstufe 1. Insofern wird der 1. Tauchaer Hundesportverein heute sein großes Hexenfeuer entzünden dürfen. Ab 15 Uhr geht es auf dem Gelände am Sportplatz Graßdorfer Straße los. Gegen 19 Uhr wird das Feuer entfacht, um 21.45 Uhr lockt das große Höhenfeuerwerk. Zu beachten ist das Parkverbot auf der Graßdorfer Straße, bedingt durch Baumaßnahmen. Wer das Auto nicht unbedingt braucht, sollte es zu Hause lassen.

Derzeit befinden sich im 1. Tauchaer Hundesportverein 50 Mitglieder. Der Verein ist Ansprechpartner für alle, die planen, sich einen Hund anzuschaffen. „Wir können im Vorfeld beraten, welche Rasse passend wäre und was nötig ist für die Haltung“, so Lange. Wer bereits einen Hund besitzt, erfährt im Verein alles, was für die Erziehung wichtig ist. Außerdem stehe der Sport im Vordergrund, aber nicht leistungsorientiert. Der Verein ist offen für alle Rassen.

Veröffentlicht am 25. April 2019 um 18:26 Uhr.
Letzte Bearbeitung: 30. April 2019 um 13:39 Uhr.
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Seit 2001 arbeitet Daniel Große als freier Journalist. Er fühlt sich in vielen Themengebieten zu Hause. Lokales, Immobilienthemen, Ratgeber- und Verbrauchernachrichten, Medien und Netzwelt sind seine bevorzugten Gebiete. Daniel Große ist Herausgeber von Taucha kompakt.
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1 Kommentar

  1. Sollte ein Storchennest in der Nähe sein, z.B. in Dewitz, ist Höhenfeuerwerk strengstens untersagt. Es drohen hohe Geldstrafen. Eigentlich müßte es bekannt sein.

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