Ungewöhnliche Aktion heute Abend auf der Festwiese: Die Freiwillige Feuerwehr Taucha war mit drei Fahrzeugen vor Ort – und vor allem viel Licht.

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„Wir proben hier sozusagen den Ernstfall: Wir müssen einen Hubschrauberlandeplatz ausleuchten“, erklärte Wehrleiter Cliff Winkler. Das sei eine eher ungewöhnliche Aufgabe, denn bislang sei dies nicht nötig gewesen. „Es gibt neuerdings aber Rettungshubschrauber, die auch Nachts fliegen und dann natürlich landen müssen. Und der Landeplatz sollte hell erleuchtet sein“, sagt Winkler. Genau dies wurde heute mit Flutlicht geprobt. „Wir haben getestet, wie viele Leute wir brauchen, wie viele Fahrzeuge und in welcher Zeit das alles möglich ist“, so der Stadtwehrleiter.
Dass die Übung schnell zum Einsatz werden kann, zeigte sich laut Cliff Winkler bereits heute. Denn die Rettungsflieger aus Bautzen hatten einen Einsatz bei Dunkelheit in Bad Düben, erzählte er.

Die aktuelle Corona-Situation wirkt sich auch auf die Ausbildung der Freiwilligen Feuerwehr Taucha aus. „Wir üben mit weniger Kameradinnen und Kameraden, dafür jede Woche und nicht nur aller 14 Tage“, berichtet Cliff Winkler. Maximal zehn Männer und Frauen seien auf einmal zusammen. Im Fahrzeug wird Mundschutz getragen, bis auf den Fahrer. Und im Einsatz würden mehr Autos verwendet, damit nicht so viele Menschen zusammensitzen.

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(1 mal heute gelesen)
Veröffentlicht am 16. November 2020 um 22:17 Uhr.
Letzte Bearbeitung: 16. November 2020 um 22:17 Uhr.

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