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Existenz gefährdet: Eisarena Taucha braucht dringend Geld

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Mitten in der Fußball-Europameisterschaft ruft die Eisarena Taucha um Hilfe: Es geht um 150.000 Euro, die bis Ende des Monats zusammenkommen müssen. Die Spielstätte der IceFighters Leipzig, die Trainingsstätte des Nachwuchses und nicht zuletzt das öffentliche Eislaufen für hunderttausende Menschen der Region könnten sonst vor dem Aus stehen. Jetzt wurde ein Crowdfunding gestartet.

„Ja, die Lage ist prekär“, so Matthias Broda, Manager der IceFighters und Mitinitiator des Crowdfundings. 150.000 Euro seien keine kleine Summe. „Dennoch glauben wir, dass es zu schaffen ist. Was viele nicht wissen: Die Eishockeygemeinde in Deutschland ist groß. Nach dem Fußball ist es die zweitgrößte Sportart, gemessen an den Fans. Wenn nur jeder 50 Cent geben würde, wären wir weit drüber“, so Broda.

Nötig ist die Summe, weil in Kürze die nächste Rate für die Eishalle fällig wird. Der Zeltbau kostete 750.000 Euro. In den vergangenen Jahren vier Jahren wurden bereits 300.000 Euro abbezahlt. „Das ist auch schon eine Leistung, dies zu schaffen. Das ging auch nur, weil kleine Überschüsse nicht in den Kader der IceFighters investiert, sondern zur Abzahlung des Zeltes verwendet wurden“, erklärt der Manager. Die Situation in Taucha sei eine ganz besondere: „Ich kenne keinen anderen Sportstandort, der seine eigene Spielstätte betreiben muss. Wir wollten das nie, müssen es aber, weil wir sonst keine Eisfläche hätten“, sagt Broda. Auch der Nachwuchsverein, der Leipziger Eissportclub LEC e.V., der über 200 Kindern eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung biete, werde von der Stadt Leipzig nur in geringem Umfang unterstützt.

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Ausdrücklich unterstreichen die Initiatoren, dass es nicht darum geht, die IceFighters finanziell zu unterstützen. Beide Unternehmen, also die Sportmannschaft und die Eisarena Taucha würden kostendeckend arbeiten, wirtschaftlich gehe es ihnen gut. Die fällige Rate für die Spielstätte gefährde aber alles, was in ihr stattfinde.

Kommt das Geld innerhalb der noch verbleibenden 15 Tage nicht zusammen, gibt es nur einen Ausweg, so Broda: „Dann folgt das, was bei jedem privatwirtschaftlichen Betrieb ohne Geld immer folgt: Dann müssten wir aufgeben und zwar alles: Die Eisarena, die IceFighters und den Nachwuchsverein.“

Das Crowdfunding läuft über die Plattform Fairplaid. Neben einem selbst gewählten Betrag lässt sich das Projekt auch über festgelegte Belohnungen finanzieren. Mit Stand vom 15. Juni um 10 Uhr sind knapp 3500 Euro zusammengekommen.

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Veröffentlicht am 15. Juni 2016 um 10:11 Uhr.
Letzte Bearbeitung: 15. Juni 2016 um 11:04 Uhr.

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