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Gas und Strom werden teurer. Auch Kommunen sind davor nicht geschützt. Zahlreiche Städte und Gemeinden haben bereits Einsparungen angekündigt, andere loten gerade aus, was machbar wäre. In Taucha habe man ein Energie-Team gebildet, teilt die Verwaltung mit.

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Noch ist nicht viel bekannt, wie Taucha in den kommenden Jahren Energie sparen möchte. Allerdings schwört die Stadtverwaltung die Bürger schon mal darauf ein, dass nach internen Beratungen “diverse Energiesparmaßnahmen” in Planung seien, die “in Kürze im Stadtgebiet umgesetzt werden”. Dies betreffe auch das öffentliche Leben. Grund dafür sind die steigenden Energiekosten, die laut Kämmerer Marcus Rietig bei rund 300 Prozent liegen sollen, was eine Summe von 1,2 Millionen Euro ergeben würde. Hinzu käme noch die zu erwartende Gasumlage, deren Kosten auf 100.000 Euro geschätzt werden. Bürgermeister Tobias Meier habe darum ein Energie-Team im Rathaus gebildet. Dies bestehe aus Fachbereichsleitern der Stadtverwaltung und Mitarbeitern der WOTa. Bei Bedarf werde auch fachliche Expertise bei externen Partnern und Firmen gesucht.

Erreicht werden sollen die Energieeinsparungen, von der aktuell noch keine zu erwartende Summe feststeht, über eine “kurz- bis langfristige Optimierung” sowie auch zusätzliche Investitionen in die Technik der städtischen Objekte. In den kommunalen Einrichtungen sollen die Steuerungs- und Heizgeräte überprüft und angepasst werden. “Fachfirmen werden beauftragt, sämtliche Anlagen zu optimieren”, heißt es in der Mitteilung der Stadt. Was genau das bedeutet, wurde auch auf Nachfrage nicht mitgeteilt. Aktuell arbeite man einen detaillierten Maßnahmenplan aus.

Alle Nutzer der städtischen Einrichtungen sollen dazu angehalten und sensibilisiert werden, Energie einzusparen. Mit Lehrern und Schülern der Tauchaer Schulen soll sich zusammengesetzt werden, um “an die aktive Wirkung eines jeden Einzelnen zu appellieren”, schreibt die Stadtverwaltung. Auch die Kindertagesstätten seien angeschrieben worden, um dem Personal dort Handlungsempfehlungen zur Einsparung von Energie an die Hand zu geben.

Einsparungen bei Straßenbeleuchtung geplant

Auch bei der Straßenbeleuchtung sollen Einsparpotenziale gefunden und umgesetzt werden. “Zeitnah werden die technischen Voraussetzungen wie Zeitschaltuhren sowie weitere Umbauarbeiten geschaffen”, teilt die Stadtverwaltung mit. Was das im Detail bedeutet, bleibt ungeklärt. Möglich ist, dass künftig die Beleuchtung nicht über Dämmerungsschalter bei Einsetzen der Dunkelheit eingeschaltet wird, sondern etwas später über Zeitschaltuhren. Zu diesem Zweck sollen nun 30 Schaltschränke im
Stadtbereich und in den Ortsteilen umgebaut werden. Gerade bei der Einsparung der Straßenbeleuchtung dürfte noch viel Zündstoff vorhanden sein, ist doch die Beleuchtungssituation in vielen Ecken der Stadt bereits jetzt nicht optimal. Zudem trägt eine eingesparte Straßenbeleuchtung nicht gerade zum Sicherheitsgefühl der Bürger bei, das eigentlich verbessert werden soll. Die Stadträte haben hier noch ein Wörtchen mitzusprechen. Im September soll mit ihnen beraten werden, welche Möglichkeiten der Einsparungen genau in Betracht gezogen werden können.

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(1 mal heute gelesen)
Veröffentlicht am 29. August 2022 um 12:18 Uhr.
Letzte Bearbeitung: 29. August 2022 um 12:48 Uhr.

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Daniel Große ist Herausgeber von Taucha kompakt. Er arbeitet seit 2001 als freier Journalist und berichtet hier zu allen Themen, die Taucha bewegen. Infrastruktur, Blaulicht-Meldungen, Veranstaltungen, Neues aus dem Rathaus und vieles mehr veröffentlicht er hier. Schnell, kompakt und verständlich.
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